Seit 111 Jahren gibt es die Freiwillige Feuerwehr in Hindenburg. Wenn es brennt, sind sie da, um zu retten, zu löschen und zu bergen. Am Sonnabend hatte der Förderverein zu Ehren aller Kameraden die Partnerwehr aus Drohe, die Einwohner Hindenburgs und Gäste zu einem Fest anlässlich des Jubiläums eingeladen.

Hindenburg. Skeptische Blicke gen Himmel verrieten am Sonnabendvormittag am besten die Stimmung auf dem Wettkampfgelände der Feuerwehren am Ortsausgang in Richtung Bertkow. Doch weder die Kameraden der vier angetretenen Wehren noch die Zuschauer ließen sich vom leichten Nieselregen stören. Es gibt eben doch kein schlechtes Wetter, sondern manchmal nur zu wenige Regenschirme. Die wurden im Laufe des Tages zu Sonnenschirmen umfunktioniert. Denn nachdem die Mitglieder des Fördervereines die blumengeschmückten Tische und Bänke auf dem Festplatz vor dem Gerätehaus mehrmals hinein- und wieder hinausgeräumt hatten, wurde und blieb es endlich sonnig. Da hatte sich die kurzfristige Organisation des Eiswagens auf jeden Fall noch gelohnt, wie der Vorsitzende des Fördervereines Jens Felix Willing erleichtert feststellte.

Mit Erbsensuppe, frisch Gegrilltem oder leckerem Schmalz auf Floriansbrot gestärkt, erwarteten die Hindenburger Feuerwehrleute ihre Gratulanten zum Fest. Und derer kamen viele. Die Kinder der Kita Spatzennest aus Hohenberg-Krusemark hatten ein schönes Programm mit Liedern und Tänzen als Geschenk mitgebracht. Bei Kaffee, selbstgebackenem Kuchen und der musikalischen Begleitung durch das Trio Willenlos genossen die Besucher die Nachmittagsstunden. Für Spiel und Spaß bei den ganz jungen Gästen wurde auch gesorgt. Zielsicherheit galt es beim Büchsenwerfen und an der Schokowurfmaschine zu beweisen und die Kinder konnten sich schminken lassen.

Gefeiert wurde allerdings noch bis weit in die Nacht und früh in den Morgen. Tanzbare Musik, auch zum Feiern, für jede Generation gab es dazu vom Trio Willenlos in der Sporthalle.

Als Gewinner des Feuerwehrwettkampfes fuhren die Kameraden der Partnerwehr aus Drohe nach Hause. Auf den Plätzen folgten die Gastgeber aus Hindenburg und die Wehr aus Bertkow.

   

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