
Gladigau l Das Projekt "Engagiert für Heimat und Demokratie" hat der Landesheimatbund (LHB) Sachsen-Anhalt aufgelegt. Damit sollen Heimat- und Kulturvereine in ihrer Entwicklung unterstützt werden. Das geschieht in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Sachsen-Anhalt (LAGFA).
Zu einer Informationsveranstaltung trafen sich am Sonnabend im "Dörpschen Krug" in Gladigau Vertreter von altmärkischen Vereinen, die sich die Pflege der Heimat-, Kultur- und Naturgeschichte verschrieben haben. Norbert Lazay, Vorsitzender des Altmärkischen Heimatbundes, bedauerte, dass sich nur ein kleiner Kreis zusammengefunden hatte, "wo wir Anregungen und Unterstützung für unsere weitere Arbeit bekommen können".
Dr. Marina Zubschenko und Martin Jaeschke vom LHB sowie Nicole Marcus von der LAGFA stellten das Projekt vor. "Sie haben nun die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen und Ideen darzulegen, Anfragen an uns zu stellen und Hinweise zu geben, wie wir helfen können, ihr Engagement in ihrem Ehrenamt zu unterstützen", sagte Marcus. Jaeschke werde das Projekt finanziell begleiten und auf Fördermöglichkeiten prüfen. "Projekte für Bürger mit den Bürgern kann der Landesheimatbund auch finanziell unterstützen", bot er beispielsweise an.
Alle anwesenden Vertreter von Vereinen kamen zu Wort. Dieter Fettback aus Osterburg, zum Beispiel, trat als geschichtsinteressierter Heimatfreund ohne Verein auf. "Ich war schon Mitglied in mehreren Vereinen, aber das sagte mir nicht zu. Ein, zwei Leute gaben den Ton an, und das mögen manche nicht." Der Osterburger Schriftsteller Eckhard Erxleben berichtete über seine Arbeit in einem literarischen Freundeskreis. "Wir planen einen Literaturwettbewerb zum Thema Heimat", berichtete er. Christel Sprung aus Sanne legte die Überalterung ihres Landfrauenvereins dar. "Wir können nicht mehr viel tun. Die jungen Frauen, die arbeiten, sind nur noch zum Schlafen in Sanne. Wir haben auch Mitglieder aus anderen Orten, aber es gibt auch viele, die einfach keine Lust haben." Christine Meyer sprach über die eigenbrötlerische Arbeit der vielen Vereine in Arendsee. Horst Bannehr vom Gladigauer Dorftheater ist auf der Suche nach jugendlichen Darstellern. Nachwuchskinder für plattdeutsches Theater zu gewinnen, ist nicht einfach."
Norbert Lazay bedachte: "Jeder gemeinnützige Verein hat einen Gründungszweck, dem muss sich dessen Tätigkeit anpassen. Mitglieder und aktive Mitstreiter sind zwei verschiedene Qualitäten." Und: "Viele Vereine werden für eine finanzielle Unterstützung sehr dankbar sein."
Basierend auf dem Extrakt des Gesprächs legten Marcus und Dr. Zubschenko Arbeitsthemen für die nächste Zeit fest: Nachwuchsgewinnung, Arbeit zum Interesse der Öffentlichkeit, Ideenentwicklung für neue Angebote und Veranstaltungsformen, Beschaffung von Fördermitteln für Projekte und Vorhaben, Verbesserung des Vereinsklimas, Akzeptanz von Vereinsinteressen, Anerkennungskultur für das Ehrenamt.
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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?
Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.