• 22. Mai 2012



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Unterhaltsamer Bericht über Islandreise


Bus war zu teuer und zu langweilig

14.10.2011 05:23 Uhr |




Mady Host bei ihrem Reisebericht.

Mady Host bei ihrem Reisebericht. | Foto: Frank Schmarsow Mady Host bei ihrem Reisebericht. | Foto: Frank Schmarsow

Osterburg (fsc) l Eine unterhaltsame Lesestunde erlebten rund zwei Dutzend Gäste der Kreisvolkshochschule am Mittwochabend beim "Treff in der Bibliothek" in Osterburg. Die Magdeburger Sozial- und Gesundheitsjournalistin Mady Host stellte ihr Buch "Per Anhalter durch Island vor", in dem sie eine ungewöhnliche Reise zweier junger Frauen durch den zweitgrößten Inselstaat Europas im Nordatlantik beschreibt. Sie und ihre Freundin Cornelia waren 2009 durch einen Teil des "Eislandes" getrampt, mit jeweils 17 Kilogramm Gepäck einschließlich einem Zweimann-Zelt auf dem Rücken. Dazu nutzten sie einen Monat ihrer Semesterferien. Sie hätten sich für Island entschieden, weil das Land nach ihrer damaligen Kenntnis interessant ist und nicht gleich um die Ecke liegt.

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"Mit dem Bus zu fahren schien uns zu langweilig und vor allem in Anbetracht unseres schmalen Studentengeldbeutels zu teuer", begründete Host ihre Reise per Anhalter. So konnten wir mit Menschen und Natur tolle Erfahrungen sammeln." Sie wanderten auf massiven braunen Berggraten, schmalen morastigen Pfaden und über Lavafelder. Sie trafen unter anderem auf einen "Naturburschen", der mit seiner Mähne einem Wikinger ähnlich sah und öffentlicher Grünpfleger in Reykjavik war und schon Deutschland bereist hatte. Er sei eines von vielen Beispielen für das unkomplizierte Volk der Isländer gewesen. "Die Isländer bauen sich ein Haus, wenn sie es brauchen und überlegen sich erst nach der Fertigstellung, wie sie es bezahlen."

"Alle, die wir trafen, waren freundlich, gastgebend, zuvorkommend und hilfsbereit", berichtete Mady Host, so dass sie mit ihren beschränkten Essvorräten und dem, was sie dort kauften, gut zurecht gekommen seien. Für eine Einladung an ein gemütliches Campinglagerfeuer mit Musik, Gesang, Essen und Trinken revanchierten sich die beiden Studentinnen mit dem Lied "Hoch auf dem gelben Wagen".Damit hätten sie sich in die Herzen der Isländer gesungen. Fast alle Isländer, die ihnen begegnet seien, auch die Kinder, würden die englische Sprache tadellos beherrschen.

Es waren ihnen aber auch einige Einheimische über den Weg gelaufen, mit denen sie sich deutsch verständigen konnten, weil sie einige Zeit entweder in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz verbracht hätten.

Mit 900 Euro pro Person einschließlich Flug sei die Reise relativ preiswert gewesen. Mit dem Entgelt von Studentenjobs und zusätzlichen Geldgeschenken, etwa zum Geburtstag oder zu Weihnachten, hätte man sich die Reisekosten zusammengespart.



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Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-10-14 05:23:29
Letzte Änderung am 2011-10-14 05:23:29


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Was die Überschrift: Reformpädagogik weicht der Gleichschaltung mit dem Artikel zu tun haben soll bleibt vollkommen um Dunkeln. Geht es hier nur drum die Reformpädagogik in ein falsches Licht zu rücken?

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Ach du dickes Ei.. das glaub ich ja wohl gar nicht. Indianerfest, Indianerfan - wenn ich das schon lese oder höre kriege ich sonen hals.. ich bin mit einem indianer verheiratet, von daher ist ein teil meiner familie ebenfalls indianer, ich kenne auch viele indianer und deren stimmung, meinung über sowas und - naja die ist nicht die beste - im gegenteil, die sind total angepisst von indianerspielen weißer europäer. Muss ich noch mehr sagen?? Ihr solltet euch mal mit ihnen ernsthaft befassen, welche kennenlernen, mit ihnen reden und vorallem ihnen zuhören und sie verstehen.. warum die stinkesauer sind über solche spielchen und die damit verbundene verballhornung, verniedlichung und zum maskottchenmachen ihres volkes, ihrer kultur usw. durch weiße europäer; die fühlen sich doch total verarscht und lächerlich gemacht. Sorry wenn ich einigen hier den spaß (auf kosten eines noch immer in den usa und kanada existierenden volkes) vermiest habe, das war beabsichtig. Von daher keine entschuldigung aber wie wärs mal mit nachdenken: wie würdet ihr euch fühlen ,wenn andere völker euch in dieser weise missbrauchen- denn das genau ist es was hier passiert.

von AnitaSoltmann am 19.05.2012, 05:49 Uhr

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