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Zum 120-jährigen Bestehen der evangelischen Kindertagesstätte in Osterburg ließen die Mädchen und Jungen zur großen Party 120 Luftballons steigen.
Osterburg l In der evangelischen Kindertagesstätte wurde am Sonnabend das 120. Jahresfest gefeiert. Bereits im Vorfeld hatte es eine Festwoche gegeben. Am Sonnabend folgte als Höhepunkt das Fest mit Kindern, Eltern, Erzieherinnen und Gästen. Am Vormittag war ein Gottesdienst in der St. Nicolaikirche gefeiert worden.
Leiterin Andrea Fabich begrüßte die zahlreichen Gäste auf dem Spielplatz der Einrichtung. Sie dankte besonders den Eltern und dem Förderverein der Kindertagesstätte für deren Unterstützung bei der Vorbereitung des Festes. Beispielsweise wurde die lange Kuchentafel von Eltern bereitgestellt. Auch die Kinder waren in die Vorbereitungen eingebunden. Gemeinsam wurden Lieder und Schauspielstücke vorbereitet sowie Dekorationen gebastelt. Eine Kostprobe ihres musikalischen Könnens gaben die Kinder dann zu Ehren von Pfarrerin Claudia Kuhn, die tags zuvor Geburtstag hatte. Gemeinsam mit der Kita-Band, bestehend aus Matthias Kruppke (Keyboard und Gesang), Reiner Ahrends (Schlagzeug) und Alexandra Fabich (Gesang), bereiteten sie der Pastorin ein Geburtstagsständchen.

Zum Fest waren auch Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose und Einheitsgemeinde-Bürgermeister Nico Schulz gekommen. Beide überbrachten Glückwünsche und äußerten ihre Anerkennung für das Engagement der Mitarbeiterinnen. "Wir haben zurzeit die Fußball-Europameisterschaft und vielleicht geht aus diesem Kindergarten auch mal ein Welt- oder Europameister hervor", sagte Nico Schulz. Zum Üben überreichte er eine Torwand. Von Klaus-Peter Gose gab es Blumensträuße für die Mitarbeiterinnen. Gose reflektierte zudem die Geschichte des Kindergartens. 1892 gegründet, sei die Einrichtung seit 1895 am Standort in der Bismarker Straße, so Gose, der anerkennende Worte für die lange Tradition der Institution äußerte.

Anschließend betrat Clown Frieda alias Katrin Nolte die Bühne. "Nur ein bisschen warten" hieß das Stück, das die Suche nach Gott thematisierte. Das komplizierte Thema gestaltete die gelernte Landschaftsarchitektin mit viel Leidenschaft und Kreativität, einzig das Wetter war der Stimmung im Publikum abträglich. Das anschließende Kaffeetrinken fiel mehr oder weniger ins Wasser, trotzdem ließen es sich die Gäste schmecken.
Auf dem Gelände der Einrichtung waren zahlreiche Stationen aufgebaut. Trotz des Regens nahmen die Mädchen und Jungen die Hüpfburg ein oder versuchten sich beim Glücksraddrehen. Zudem gab es eine Tombola, deren Preise die Osterburger Einzelhändler zur Verfügung gestellt hatten.
Ortsbürgermeister Klaus-Peter Gose hatte zum Jubiläum 120 Luftballons gesponsert. Diese wurden mit Wunschzetteln bestückt und in den Himmel losgelassen, sodass sich der graue Himmel kurzzeitig mit bunten Farbtupfern füllte. Dazu sang die Kita-Band "Wünsche schicken wir wie Sterne zum Himmel hoch in weite Ferne".
Als Abschluss wurde das fast schon traditionelle Eltern-Märchen aufgeführt. Besonderheit in diesem Jahr war das Zusammenwirken von drei Generationen im Ensemble. "Schneewittchen und die sieben Zwerge" wurde aufgeführt. Mit Witz und Charme sorgten die Darsteller für gute Unterhaltung. "Die Proben haben schon Spaß gemacht", sagte Leiterin Andrea Fabich vor der Aufführung. Dies sah man den Laienschauspielern auch an. Alle Darsteller wurden deshalb anschließend mit viel Applaus belohnt.
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Wir verwischen hier die Begriffe; Lesben und Homosexuelle sind keine schlechteren Menschen, sie sind nur einfach keine "Eltern". Da können Sie sich drehen und wenden, wie Sie wollen. Es sind keine Eltern!
@Heidemarie: Ehegatten dürfen also nicht zwei Frauen oder zwei Männer sein? Nur weil Sie früher Mutter, Vater, Kind gespielt haben und es nicht anders gezeigt bekommen haben? Ich denke, es gibt durchaus stärkere Familen im Rahmen gleichgeschlechtlicher Beziehungen, als es so manche Frau und ihr Gatte auch nur entfernt sein können. Liebe Heidemarie, liebe Frau v. Beverfoerde, wachen Sie auf und akzeptieren Sie, dass es auch noch eine Dasein außerhalb des Tellerrandes gibt. Ihre ewig gestrigen Ansichten interessieren keinen mehr, rütteln höchstens mal dazu wach, Ihnen auf diesem Weg Ihre Engstirnigkeit aufzuzeigen. Mühselig ist das ...