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Sportliches Vergnügen stand im Mittelpunkt des Rohrbecker Dorffestes, das am Sonnabend auf dem Sportplatz über die Bühne ging. Einen Pokal gab es allerdings auch für etwas Süßes.
Rohrbeck l Während die Kinder am Sonnabendnachmittag auf dem Sportplatz in Rohrbeck auf Torejagd gingen, kosteten sich mehrere Partybesucher in der gegenüberliegenden Scheune durch zehn Marmeladen. Insgesamt beteiligten sich 47 Personen an der Verkostung der süßen Speise und benoteten sie. Die fleißigen Herstellerinnen des Brotaufstrichs wollten unter anderem mit Rhabarber, Sauerkirschen, Himbeeren und Johannisbeeren punkten. Als leckerste wurde an diesem Tag die Stachelbeermarmelade von Dörte Engel gewählt, die sich über den Pokal mit der Aufschrift "Rohrbecks süßer Gipfel", den Namen des Wettbewerbs, freute. Auf Platz zwei landete die Himbeermarmelade von Amrei Schmack.
Auf dem Sportplatz gaben zunächst die Fußballer, die am Vormittag das Fest starteten, den Ton an. Organisator Helmut Sasse begrüßte fünf Mannschaften. Mit dem SV Rohrbeck wollte er den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. "Das wird schwer", verriet er nach der ersten Partie, die gegen die gut verteidigenden Frauen aus den umliegenden Orten Unentschieden endete. In den anschließenden Begegnungen behielten die Rohrbecker jedoch die Oberhand, gewannen auch das Spiel gegen den stärksten Kontrahenten "Kollektiv Dorfstraße" mit den Brüdern Christoph und Johannes Schmack. Damit bleibt der Wanderpokal im Besitz des SV Rohrbeck, der die Mannschaften aus der Dorfstraße und die Frauen, die von Helmut Sasse ein extra Lob für ihre Leistung erhielten, auf die Plätze zwei und drei verwies.
Am Nachmittag hatte der Nachwuchs beim Kinderfußballturnier seinen Auftritt: Drei Mannschaften waren bei der Premiere dieses Turniers zum Dorffest mit von der Partie. Es gewannen "Die wilden Kerle" vor den Teufelskickern. Ein Volleyballturnier zählt auch jedes Jahr zum Programm der sportlichen Party, die einst aus dem Fußballturnier hervor ging und auch in diesem Jahr wieder eine Vielzahl Neugieriger anlockte. Die Volleyballer lieferten sich ebenfalls spannende Partien. Die Mannschaft aus Rengerslage wurde Sieger, Zweitplatzierter das Team aus Meseberg.
In der Scheune sorgte Leona Lindau für lustige Kinder-Gesichter. Auch die Bilder von Gudrun Gerlach nahmen die Besucher in Augenschein. Die Künstlerin, die in Gifhorn lebt, verbrachte ihre Kindheits- und Jugendjahre in Rohrbeck und wusste Interessantes zu berichten. Ein Bild zeigte das einstige Schloss im Ort, das andere eine zum Park gehörende riesige Eiche, in die damals der Blitz einschlug, wie sie erzählte. Am Abend wurde zum Tanz eingeladen: Die Band "no limit" um Sängerin Jutta Völzke konnten die Organisatoren für das Finale des Dorffestes gewinnen. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr und die zum SV Altmark Iden gehörende Sportabteilung in Rohrbeck zeigten sich mit den Festivitäten und der Besucheranzahl am Sonnabend sehr zufrieden.
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Zitat aus Artikel: "Auch die eigene Offenheit kann laut Studie zu mehr Akzeptanz führen: Geoutete Menschen berichteten demnach von weniger Diskriminierung als jene, die nicht offen mit ihrer Neigung umgingen. (dpa)" Das ist auch meine Erfahrung. Nachdem ich bis zum 55. Lebensjahr gebraucht habe, selbst zu meiner Transsexualität zu stehen und meine Angst zu überwinden, lebe ich völlig offen damit. Meine Erfahrungen sind durchweg positiv. Meine Umwelt und selbst meine Familie akzeptieren mich so. Einer der Gründe, warum ich offen dazu stehe und sogar wesentliche Teile meiner Transition im Internet veröffentlicht habe ist, den Menschen zu zeigen, dass wir auch nur normale Menschen sind und keine Exoten. Nur der offene Umgang mit Homo- und Transsexualität kann für allgemeine Akzeptanz und Toleranz sorgen. Leider werden da aber von gesellschaftlicher und staatlicher Seite noch zu viele Hürden für uns aufgebaut, die auch diskriminierend sind. So zum Beispiel, dass keine gleichgeschlechtliche Ehe möglich ist oder man als Transsexueller erst als "psychisch gestört" (F64.0 – Geschlechtsidentitätsstörung) gelten muss, in einem so genannten Alltagstest (für bis zu 18 Monate leben im gefühlten Geschlecht mit falschen Papieren, ohne mögliche körperliche Anpassungen) den Beweiß antreten soll und die Änderung des Vornamens und des Geschlechts nur über Gericht erlangen kann, was bis zu 3.000,- Euro kosten kann. Andrea Süßenguth
Glueckwunschzum Sieg Hanne.