29 Teams starteten am Sonnabend beim vierten Kickerturnier von Aktion Musik im "Hanseat". Bei dem Vorrunden-Wettkampf ging es um die begehrten Startplätze für die Siegerrunde am 1. März.

Salzwedel l Jubel, Flüche, viele Tore und spannende Partien - das vierte Kicker-Turnier im Salzwedeler "Hanseat" war am Sonnabend gleichermaßen für Spieler und Zuschauer ein Erlebnis. Insgesamt 29 Teams gingen an den Start und kämpften um die sechs Qualifikationsplätze für das Hauptturnier am 1. März. Dann treten neben den Qualifikanten die bisher erfolgreichsten Mannschaften der zurückliegenden Turniere von Aktion Musik im Hansa an. "Wir wollen im März ein technisch starkes Teilnehmerfeld. Deshalb haben wir erstmals eine Vorrunde ausgespielt", erklärt Organisator David Steinke.

Doch auch bei dem Qualifikations-Wettkampf gab es neben den Gelegenheitsspielern bereits einige ambitionierte Mannschaften - sogar mehr als die sechs Plätze, die das Ticket für die nächste Runde bedeuteten. Deshalb ging es bereits in der Gruppenphase heiß her. Die vier Gruppen setzten sich aus sieben bis acht Mannschaften zusammen, von denen lediglich die ersten zwei ins Viertelfinale kamen. Es zählten von Anfang an nur Siege. Das musste beispielsweise das Duo von Juventus Urin in Gruppe A schmerzlich feststellen. Fünf gewonnene Matches, ein Unentschieden und eine Niederlage bedeuteten für sie Platz drei in der Gruppe und damit war der Traum vom Startplatz am 1. März aus.

Die acht Mannschaften, die die Gruppenphase überstanden haben, hatten aber auch noch nicht ihren Platz beim nächsten Turnier sicher. Acht Teams waren schließlich noch zwei zu viel. Und so löste sich für Die drei lustigen zwei und Die wilden Rabauken die greifbar nahe Teilnahme am nächsten Kicker-Wettstreit doch noch in Luft auf.

Nachdem geklärt war, wer am 1. März erneut starten darf, ging es noch um den Turniersieg. Das Finale spielten die beiden deutlich stärksten Teams des Abends untereinander aus. Kill\'em all und die Hafensänger gewannen beide ihre Halbfinals souverän mit 2:0 Sätzen. Alles deutete auf ein spannendes Endspiel hin. Doch daraus wurde nichts. Das junge Kicker-Duo Kill´em all nahm die erfahrene Hafensänger-Mannschaft mit 3:0 Sätzen regelrecht auseinander. Mit der gezeigten Leistung zählen die Brüder Willem und Fritz Meyer-Roschau auch beim nächsten Turnier zu den Favoriten.

Der nächste Kickerabend hat neben großem Tischsport auch einige interessante Neuerungen zu bieten. Von einem Tisch wird das Spiel live mit einem Beamer übertragen. Außerdem gibt es bei diesem Wettkampf erstmals einen Kommentator, der über das Geschehen auf den Kickern informiert.

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