Kalbe/Brunau (cn) l Die Investitionspauschale der Einheitsgemeinde Kalbe, die jährlich rund 460000 Euro beträgt, wird 2015 und 2016 zu großen Teilen in den Kauf eines neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuges (HLF 20/16) einfließen.

Finanzierung in Jahresscheiben

Es soll für den Zugbereich Brunau/Packebusch angeschafft werden. Denn dort wird ein solches Fahrzeug laut Risikoanalyse benötigt. Der Stadtrat stimmte der Neuanschaffung und damit einer sogenannten Verpflichtungsermächtigung zu, plädierte aber gleichzeitig für eine Finanzierung in zwei Jahresscheiben. Immerhin kostet das Fahrzeug rund 370000 Euro.

Allerdings darf die Kommune mit Fördermitteln von 125000 Euro rechnen. Zudem muss sie sich nicht selbst um den Kauf des Fahrzeuges kümmern. Denn es soll via Sammelbestellung vom Land beschafft werden. Der Antrag dazu muss aber bis zum 31. März von der Stadt eingereicht werden.

Derzeit verfügt die Brunauer Ortsfeuerwehr nur über ein sogenanntes LF 8. Damit könnten laut Stadtwehrleiter Dagobert Scheffschick maximal 800 Liter Wasser transportiert werden. Angesichts der vielen Forst- und Landwirtschaftsflächen in der Region sei jedoch ein Fahrzeug mit einem Fassungsvermögen von mindesten 2000 Liter vonnöten. Hinzu komme, betonte auch Bürgermeister Karsten Ruth, dass das Gefahrenpotenzial im Bereich Brunau/Packebusch noch steige, wenn demnächst die sogenannte Amerikalinie ausgebaut werde. Die Feuerwehr müsse für etwaige Geschehnisse bestens ausgerüstet sein.

Altes Fahrzeug wird umgesetzt

Was denn nach der Neuanschaffung mit dem Brunauer LF 8 passiere, wollte Stadträtin Sigrid Gühne wissen. Das, versicherte Scheffschick, werde dann an eine schlechter ausgerüstete Ortsfeuerwehr abgegeben. Und er konnte auch Ratsfrau Ortrun Cyris beruhigen. Die hatte nämlich wissen wollen, ob das neue Fahrzeug denn überhaupt ins Brunauer Gerätehaus passe. Es passt.