20 Kandidaten wollen auf der Liste der Freien Wählergemeinschaft Salzwedel Land für den Stadtrat kandidieren. Auch Kernpunkte für das Wahlprogramm wurden festgelegt.

Salzwedel l Auf den Haushalt der Stadt möchte die Fraktion Salzwedel Land in der neuen Wahlperiode ein besonderes Augenmerk legen. "Das ist der wichtigste Punkt", sagte Sprecherin Sabine Blümel. Eine transparente und zukunftsorientierte Haushaltsführung. Dafür wollen sich die Mitglieder der Wählergemeinschaft einsetzen, wenn sie in den Stadtrat gewählt werden sollten. 20 Kandidaten haben sich aufstellen lassen.

Wieso wird gerade der Haushalt in den Fokus gestellt wird? "Hier wird der Grundstein gelegt für die weitere Entwicklung unserer Stadt und zwar in jeder Hinsicht", sagte Sabine Blümel. Denn nur mit einem leistungsfähigen Haushalt können freiwillige Aufgaben wie der Erhalt von Bädern, Sportstätten und dem Mehrgenerationenhaus finanziert werden. "Es reicht nicht aus, etwas zu wollen", betont die Salzwedel-Land-Sprecherin.

Zweiter Punkt ist die Unterstützung des Brandschutzes und der öffentlichen Ordnung, "in jeder Hinsicht". Außerdem will die Wählergemeinschaft Grundschulen und Kindertagesstätte erhalten. Wie? "Durch die Anpassung bisheriger Einzugsbereiche zum Wohle der Kinder und die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden", informierte Sabine Blümel weiter.

Wichtig ist der Wählergemeinschaft zudem die Unterstützung von Bürgerinitiativen. Sie wollen sich weiter für die BI gegen die CO2-Verpressung in Maxdorf einsetzen, außerdem die BI gegen die Hähnchenmast Dambeck. Zur Infrastruktur gehören der Ausbau der Autobahn14 ebenso wie der Ausbau der Bundesstraße248 und 71 mit Ortsumgehungen. Wichtig ist den Kandidaten zudem der Ausbau der Internet-Infrastruktur.

Und wie die anderen bislang bekannten Parteien und Wählergemeinschaften wollen sich auch die Salzwedel-Land-Mitglieder für den Erhalt sozialer und kultureller Einrichtungen wie Mehrgenerationenhaus, Bäder, Sportstätten, Jugendeinrichtungen und Bücherbus stark machen. "Des Weiteren gilt unser Einsatz auch weiterhin der gleichberechtigten Entwicklung von Stadt und Ortsteilen", schloss Sabine Blümel ihre Ausführungen.