Salzwedel (ue). Der Salzwedeler Walter Hopf hatte die Idee, den Neujahrsempfang des FDP-Kreisverbandes zur Abwechslung an einem anderen Ort zu veranstalten. Also trafen sich die westaltmärkischen Liberalen und ihre Gäste am Montagabend im Salzwedeler Filmpalast.

Passend zur Umgebung sahen die Gäste zunächst den Trailer des Films "Wir bleiben hier – Zukunftsperspektiven im Altmarkkreis Salzwedel". Der Film, den sieben junge Leute innerhalb des Programms "Stärken vor Ort" erstellten, soll zeigen, dass es sich durchaus lohnt, eine Lebensperspektive in der westlichen Altmark zu finden.

Lutz Franke, als Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes Gastgeber des Empfangs, griff die Kernaussage des Vorschaufilms auf. Er appellierte an die Verantwortung der älteren Generation, die die Rahmenbedingungen schaffen müsse, dass es sich für die jüngere Generation lohne, in der Altmark zu bleiben. Gut bezahlte Arbeitsplätze für qualifizierte Fachkräfte, die dazugehörende Wirtschaftsförderung eingeschlossen, Breitbandanbindung, Infrastruktur, Bildung, Kultur und Sport, zählte Franke in diesem Zusammenhang auf. Der Bücherbus sei bereits eine Antwort auf den demografischen Wandel. Er müsse aber verbessert, attraktiver gestaltet und mit einem breiteren Angebot versehen werden, so der Vorsitzende des liberalen Kreisverbandes weiter. Bezugnehmend auf die Landtagswahl am 20. März, sagte Franke, dass sicherlich alle Bewerber um die Direktmandate in der Region unterschiedliche Ideen vertreten. Ein Punkt jedoch verbinde alle: eine Stimme der Altmark in Magdeburg zu sein. Es gehe darum, deutlich zu machen, dass nördlich der A 2 Menschen leben, denen ein Recht auf Teilhabe zustehen, betonte der Landtagsabgeordnete.

Kein Empfang in einem Kino ohne Hauptfilm: Nach Rücksprache mit Barbara Bode vom Filmpalast habe er sich für den Film "Das Konzert" unter der Regie von Radu Mihaileanu entschieden, so Lutz Franke. Ein überaus sehenswerter Film, in dem ehemalige Musiker des Orchesters des Bolschoi-Theaters zu einem Gastspiel nach Paris aufbrechen. Chaos, Witz sowie große Gefühle vor den Schatten der politischen Vergangenheit und Seitenhieben auf heutige Machtverhältnisse finden ein grandioses Finale mit Tschaikowskis Violinkonzert in D-Dur.

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