Salzwedel (pn) l Der Salzwedeler Feuerwehrmann Mark Preuß wird nicht als NPD-Kandidat bei der Stadtratswahl antreten. Bis Montag 18 Uhr hätte er die Unterlagen einreichen müssen. Er ließ die Frist aber verstreichen. Die NPD hatte den Wahlvorschlag Preuß zwar eingereicht. Seitdem war aber Stille. Der Feuerwehrmann hätte noch 100 sogenannte Unterstützungsunterschriften sammeln müssen.

Die Volksstimme hatte Ende Januar berichtet, dass Preuß in den Stadtrat will. Er hatte seine Kandidatur über Facebook angekündigt. Kurze Zeit später prangte das NPD-Logo auf seiner Seite. Doch ein paar Wochen später war sein Internetauftritt gelöscht.

In dieser Zeit kam es laut Volksstimme-Informationen zu internen Gespräche mit Preuß bei der Feuerwehr. Diese haben wohl entscheidend dazu beigetragen, dass der Salzwedeler auf die Kandidatur verzichtet. Der Feuerwehrmann selber äußerte sich zu der Angelegenheit nicht.

Auch die Verantwortlichen scheinen erleichtert, dass sich das Thema so für sie erledigt hat. So wollte zum Beispiel Salzwedels Ortswehrleiter Wolfgang Nieswandt dazu nichts sagen außer: "Wir machen unsere Arbeit so wie Sonnabend und damit hat sich das."