Über diese zusätzliche Zugverbindung dürften sich Pendler, Touristen und Studenten freuen. Einmal pro Tag fährt der Interregio von Berlin nach Hamburg und zurück.

Stendal l "Auf Gleis 2 fährt ein der IRE 18597 aus Berlin nach Hamburg." Diese Ansage ertönte am Montagmorgen erstmalig aus den Lautsprechern des Stendaler Hauptbahnhofs, kurz bevor der angekündigte Zug einrollte. Ein Schauspiel, dass sich von nun an täglich wiederholen wird.

Seit gestern liegen sowohl Stendal als auch Salzwedel zumindest gefühlt ein Stück näher an den Metropolen. Grund ist eine neue Zugverbindung zwischen Berlin und Hamburg, die geradewegs durch die Altmark führt. Sie ermöglicht es, zum Festpreis und ohne umzusteigen von der Bundeshauptstadt in die Elbmetropole und umgekehrt zu reisen.

"Wir freuen uns, eine günstige Alternative zur Nonstop-ICE-Verbindung zwischen Hamburg und Berlin anbieten zu können. Dass mit der Altmark und Lüneburger Heide obendrein zwei interessante Tourismusregionen auf dem Weg liegen, stellt einen zusätzlichen Anreiz dar", sagte Deutsche-Bahn-Sprecher Burkhard Ahlert. Die Verbindung sei zudem eine Reaktion auf die derzeit gefragten Fernbus-Angebote.

Auf der Jungfernfahrt durften sich die durchfahrenen Regionen den Passagieren von ihrer besten Seite präsentieren. Stendals schlagkräftigstes Argument: Ritter Roland samt Rüstung, Schild und Schwert, der in Begleitung von Oberbürgermeister Klaus Schmotz zustieg. Es erklang die Ansage: "Vorsicht bei der Abfahrt."

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