So sonniges und windstilles Wetter wie gestern wünschen sich die Organisatoren und Akteure in Arendsee und Stendal für den zehnten Theatersommer im Kloster Arendsee. Schon jetzt gibt es die Karten für die Aufführung "Der Besuch der alten Dame".

Arendsee l Im großen Haus in Stendal war bereits am Sonnabend Premiere, mit brisanten Themen, großen Szenen und starkem Publikumsecho. Am Arendsee hat die Tragikomödie Friedrich Dürrenmatts mit bitterbösem schwarzen Humor "Der Besuch der alten Dame" erst am Sonntag, 20. Juli, Premiere.

Weitere Aufführungen folgen am 24., 25., 26. und 27. Juli sowie am 31. Juli, 1., 2. und 3. August, immer jeweils ab 20 Uhr.

Gespannt auf Open Air um Moral und Geld

"Ich bin gespannt, wie die Zuschauer bei uns reagieren auf das Stück über die menschliche Moral und die Rolle des Geldes dabei", erklärte Rica Meise vom Förderverein Kloster Arendsee gestern beim Pressetermin. Sie hatte die Premierenvorstellung im Theater der Altmark Stendal erlebt und hofft nun auf eine Open-Air-Umsetzung passend zum idyllischen Klosterambiente.

Wie in Stendal bereits zu erfahren war, gibt es auch schon erste Ideen von Intendant Alexander Netschajew und Regisseur Jürg Schlachter dazu. Die Kulisse ist da, das spartanische Bühnenbild muss leicht und schnell veränderbar sein.

Dass es sich bei dem Ort Güllen, wo Dürrenmatts Klassiker spielt, um eine Kleinstadt in Finanznot handelt, lässt Vergleiche mit der Seestadt auf jeden Fall zu.

Nun wird die Werbetrommel kräftig gerührt, damit auch im zehnten Jahr des Arendseer Sommertheaters die Besucher aus der ganzen Altmark und darüber hinaus herbeiströmen. Karten (pro Karte 18 Euro) gibt es im Vorverkauf an der Museumskasse im Kloster und in der Touristinformation im Haus des Gastes. Die Plakate hängen seit gestern.

Auch für junge Zuschauer gibt es Theater: Am 27. Juli und am 3. August findet jeweils ab 11 Uhr die Kindervorstellung mit der "Froschkönigin" statt.