Die Badeler Feuerwehr hat am Standort Jeggeleben ein neues Fahrzeug, das allen Ansprüchen genügt. Stolz stellten es die Kameraden am 1. Mai vor dem Gerätehaus vor.

Jeggeleben l "Nehmt es als Zeichen dafür, dass die Stadt honoriert, was ihr leistet, auch im Zusammenhang mit der Gebietsreform", sagte Kalbes Bürgermeister Karsten Ruth, der am 1. Mai nach Jeggeleben gekommen war, um dort der offiziellen Übergabe des neuen gebrauchten Feuerwehrautos an die Badeler Feuerwehr beizuwohnen.

"Der Dank der Bürgerschaft wird euch sicher sein."

Es gebe Wehren, deren Motivation sei mit der Degradierung zur Löschgruppe so stark gesunken, dass nur die Auflösung der Wehr geblieben sei, erinnerte er. Umso anerkennenswerter sei, dass in Jeggeleben aktiv gearbeitet werde.

Die Übergabe des Fahrzeuges, das mit Geld aus dem Jeggelebener Haushalt finanziert worden war, verband Karsten Ruth mit dem Wunsch, dass die Kameraden ihre Einsatzbereitschaft aufrecht erhalten. Die jüngsten Ereignisse, wie der Brand in Brüchau und die Explosion in Vahrholz (wir berichteten), hätten gezeigt, dass auch Feuerwehrleute kleiner Wehren bis aufs Letzte gefordert sind. "Der Dank der Bürgerschaft wird euch sicher sein", fuhr er fort.

Der erkrankte Badeler Ortswehrleiter Ralph Giesser ließ seinen Dank ausrichten - nicht nur dem Ortsbürgermeister und dem Ortschaftsrat, die die Basis zur finanziellen Bereitstellung gelegt hatten, sondern auch dem Stadtrat und dem Bürgermeister, die dem Kauf des Fahrzeuges zustimmten. Aber auch den fleißigen Helfern, die bei der Erstbesichtigung, dem Vertragsabschluss und dem Umsetzen des Fahrzeuges nach Jeggeleben Unterstützung boten, galten seine Dankesworte. Sein Wunsch ist ebenfalls, dass die Aktiven der Standorte Badel, Mösenthin, Sallenthin, Zierau und Jeggeleben, die alle mit dem Fahrzeug arbeiten können, es als Ansporn für eine gute und kontinuierliche Ausbildung nehmen.

Ortsbürgermeister erfreut über gute Zusammenarbeit

Ortsbürgermeister Bernhard Grothe freute sich, dass die Zusammenarbeit der Wehren untereinander gelobt wurde. Und er wünschte den Kameraden allzeit gute Fahrt und dass sie immer heil von Einsätzen zurückkehren. Den Schlüssel überreichte er Löschgruppenleiter Stefan Ringel.

Kalbes Stadtwehrleiter Dagobert Scheffschick und Karsten Ruth nutzten die Gelegenheit, um noch einige Kameraden mit der Fluthelfernadel auszuzeichnen. Die Ehre wurde Daniel Fünder, Martin Fohler und Marco Kühl zuteil. Sie hatten voriges Jahr großen Einsatz gezeigt, als die Flutkatastrophe die Region erreichte.

Zuletzt wurde allen Kameraden noch die Technik des neuen Fahrzeuges gezeigt, ehe es mit Grillen zum gemütlichen Teil des Vormittages überging.