Salzwedel (mr) l Es ist ein prominenter Name, eng verbunden mit der Geschichte der Stadt und inzwischen schon wieder Tradition: Am Himmelfahrtstag, 29. Mai, steigt die inzwischen 18. Auflage des Salzwedeler Hansefestes.

"Die Tage bis zum Sonntag werden wieder ein kleiner Höhepunkt für unsere Stadt sein", freut sich Oberbürgermeisterin Sabine Danicke. Und sie ist dankbar, dass durch die Unterstützung aus der heimischen Wirtschaft das Programm in dieser Qualität ermöglicht wird.

Hanse-Markt und historisches Handwerk

Zu den Partnern gehört auch die Salzwedeler Volksstimme. Als vor drei Jahren das Fest aus finanziellen Gründen einmal auf der Kippe stand, sprang der Verlag mit ein. Ein Volksstimme-Scheck über 500 Euro ist seitdem in jedem Jahr auch schon zu einer kleinen Tradition geworden.

"Ich freue mich auf viele Besucher", sagt Danicke. Die erwartet bis zum Sonntag, 1. Juni, bei freiem Eintritt der tägliche Hanse-Markt mit Kunsthandwerk, Erlebnisgastronomie, historischem Handwerk und den Hansestädten als besondere Gäste.

Der Mittelaltermarkt steht in diesem Jahr unter dem Motto "Die Heimdalls Brueder im Heimdallslager".

Besucher aus Stralsund und Rostock erwartet

Am Sonntag haben zudem ab 13 Uhr zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Am Freitag, 30. Mai steigt am Abend die Tanzparty mit der Gruppe "RadioNation". Zur offiziellen Eröffnung ist gegen 22.30 Uhr ein Pyro-Spektakel im Burggarten angesagt.

Am Sonnabend bittet dann die Party-Showband "Das Fiasko" zur Hanse-Nacht. Zum Ausklang am Sonntag gibt es eine Schlager-Fete mit der Gruppe "Augenblick" und dem Helene-Fischer-Double Victoria.

In dem Trubel soll die hansische Tradition der Stadt aber nicht zu kurz kommen. Das Stadtoberhaupt erwartet Vertreter der prominenten Hansestädte Stralsund und Rostock. Auch die Halloren und Halles ehemalige Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados haben sich angekündigt. Den weitesten Weg wird die Abordnung aus Salzwedels italienischer Partnerstadt San Vito dei Normanni zurücklegen, um beim Hansefest dabei zu sein.

"Hanse lebt von Verbundenheit", bekräftigt die Oberbürgermeisterin. Dazu gehöre das gemeinsame Feiern ebenso wie die Verbindungen über Netzwerke über das Jahr hinweg.

"Kultur und Tourismus leben aber am meisten", sagt Danicke über den Hansebund der Neuzeit. Dass das Hansefest inzwischen gut angenommen wird, freut sie denn auch. So ist sie mit Blick auf dessen Zukunft durchaus optimistisch: "So wie es wächst, wächst`s."