Die Versorgung der Himmelfahrtsgäste im Arendseer Strandbad war top: Schwein am Spieß, Getränke, Eis, Kaffee und Crêpes gab es in Hülle und Fülle. Das Problem: An zwei Stellen war der Eintritt frei, an einer nicht. Der Spaziergang über die Seetribüne musste bezahlt werden.

Arendsee l Ärger verursachte die Absperrung im vorderen Strandbadbereich am Himmelfahrtstag bei einigen Besuchern in Arendsee. Sie hatten zwar freien Zutritt zum Areal, auf dem der Drachenbootverein Red Dragons überm offenen Feuer gegrilltes Schwein am Spieß und die Luftkurort GmbH Getränke anbot, aber den Bereich dahinter durften sie nur gegen Eintrittsgeld betreten.

"Wir haben einen Teil im vorderen Strandbad extra abgesperrt, damit die Himmelfahrtsgäste nicht mit ihren Karren und Bierkisten den eigentlichen Strandbetrieb stören und für Verunreinigungen sorgen", erklärte dazu gestern GmbH-Geschäftsführer Michael Meyer auf Volksstimme-Nachfrage. Dass wegen des Wetters kein Badebetrieb herrschte, sei Tatsache und nicht zu ändern.

Dass einige Gäste schimpften, dass sie für den Kauf eines Crêpes am Stand hinter der Kasse und den Spaziergang über die Seetribüne bezahlen sollten, sei auch nicht zu ändern. "Es ist Saison, wir müssen kassieren", so Meyer. Er hoffe auf Sommerwetter am Wochenende und zu Pfingsten.

Für etwas Unmut hatte auch gesorgt, dass die Gäste der geöffneten Strandgaststätte weiter hinten freien Zugang hatten. Sie genossen das Kaffee- und Kuchenangebot an Tischen und Stühlen am Strand. Und viele verließen nach einem Rundgang durch Kasse 1 das Areal. "Wir wollen den Wirt nicht behindern und warten ab, wie der Betrieb weiterläuft", so Meyer.

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