Salzwedel l Es war eine gemütliche Runde, die sich im Hotel Union in Salzwedel getroffen hatte. Der Förderverein des Theaters der Altmark (TdA) war zu Besuch in Salzwedel gewesen. Der Runde waren Gespräche mit Oberbürgermeisterin Sabine Danicke und KulTour-Betriebsleiter Joachim Mikolajczyk vorausgegangen. Zudem hatten sich die Vereinsmitglieder das Kulturhaus angesehen. "Wir sind hergekommen, um die Beziehungen zwischen Stendal und Salzwedel, also auch die Beziehungen zu den Salzwedeler Mitgliedern, zu pflegen", erklärte Fördervereinsvorsitzende Daniela Frankenberg.

Alexander Netschajew, Intendant des TdA, möchte auch die Stadt Salzwedel in die Aktivitäten des TdA einbinden. "Schließlich heißt es ja `Theater der Altmark` und nicht Stendaler Landestheater", sagte er.

Zwar waren Mitwirkende des Theater mit Gastspielen wie dem Weihnachtsmärchen bereits im vergangenen Jahr in Salzwedel zu Gast, aber "damit darf es nicht aufhören", erklärte Netschajew nachdrücklich. Er habe mit Sabine Danicke eine "kulturbegeisterte und interessierte Oberbürgermeisterin kennengelernt", sagte er. Zudem gebe es Gespräche mit der Stadt Gardelegen und der Einheitsgemeinde Kalbe über mögliche Gastauftritte des TdA. Auch Gut Zichtau wäre im Gespräch gewesen, zählte Netschajew auf.

Auch den Vorschlag, die Werbegemeinschaft mit einzubinden, wollte er "prinzipiell nicht kategorisch verneinen", meinte er. Besondere Erwähnung fand auch die Bürgerbühne des TdA. Hinter diesem Begriff verbergen sich die Spielclubs, wie der Theaterchor oder der Club der naiven Entdecker. In diesen Spielclub stehen keine professionellen Schauspieler auf der Bühne, sondern Laiendarsteller oder, wie im Club der naiven Entdecker, Schulkinder.

Dem schlossen sich Ausführungen über den Spielplan 2014/15 an. Neben Premieren, wie "Die Buddenbrooks" oder der Komödie "Frau Müller muss weg" stehen auch Wiederaufnahmen wie das Schauspiel "In Zeiten des abnehmenden Lichts" oder Goethes "Iphigenie auf Tauris" auf dem Plan.

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