Salzwedel (cb) l Freude gestern im Mehrgenerationenhaus in Salzwedel - Leiter Alexander Rekow bedachte den neunten Paten des Hauses mit einer Urkunde und vielen Dankesworten. Es handelt sich dabei um den Sparkassen-Gebietsdirektor Fred Schlademann, der nicht ohne Grund als Pate infrage kam.

Zum einen hatte er schon mehrfach mit dem Team des Hauses zu tun, zum anderen leitet seine Schwester ein Mehrgenerationenhaus in Braunschweig. Als Pate des Hauses wolle er sich nun einbringen: "Ich will mitwirken, damit ich den Wegen Freiraum geben kann."

Die Bedeutung der Mehrgenerationenhäuser, die sich seit etwa zehn Jahren mit "scharfem Antritt" etablieren würden, weiß Fred Schlademann, und auch um die Kosten.

"Das liebe Geld spielt dabei eine gewichtige Rolle."

"Das liebe Geld spielt dabei eine gewichtige Rolle. Aber die Nutzenbilanz ist das, was entscheidend ist", fuhr er fort. Und wenn Außenstehende ein Gespür dafür entwickeln, was in den Häusern geleistet wird, dann werde er auch ein Gespür dafür bekommen, wie wichtig die Häuser sind.

Sieben Paten aus ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen engagieren sich bereits für das Mehrgenerationenhaus, das im Wohngebiet Arendseer Straße als Anlaufstelle offen steht, nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für Erwachsene. Wieviele Paten es noch werden? "Das weiß ich nicht", antwortet Alexander Rekow. Eine festgelegte Zahl gibt es auch nicht. "Wenn ich das Gefühl habe, es passt, frage ich einfach nach", erklärte er auf die Frage, wie das Haus zu seinen Paten kam.