Der Ausbau der Plather Straße soll offiziell am 18.August starten. Zuvor gibt es eine Anliegerversammlung. Sie ist für den 12. August terminiert. Während der Arbeiten bleibt die Straße gesperrt.

Brunau l Schon seit Jahren fordern die Brunauer Kommunalpolitiker den Ausbau der Plather Straße im Ort. Vor allem mit der Ableitung des Oberflächenwassers hatte es immer wieder Probleme gegeben. Und wenn schwere Fahrzeuge über das holprige Natursteinpflaster und die wackeligen Gullydeckel gefahren sind, klapperten die Tassen im Schrank der Anwohner. Damit soll nun in absehbarer Zeit Schluss sein. Für den 18. August ist der Baubeginn geplant. Ein Abschluss der Arbeiten ist für den 10. Oktober vorgesehen.

Bereits vor 15 Jahren sei ein Teil der Entwässerung "angearbeitet" worden, sagte gestern Kreis-Bauamtsleiter Dieter Kraus. Der Kreis ist als Baulastträger für die Straße zuständig. Die bereits vorhandenen Einläufe sollen angepasst und neue Regenwasserleitungen verlegt werden. Auch ein Kontrollschacht ist vorgesehen. An die Entwässerung wird auch die Gartenstraße angeschlossen, deren Leitungen momentan blind enden.

Die Straße selbst wird von Gosse zu Gosse ausgebaut. Der Fahrbahnbelag wird aus Asphalt bestehen. Die bereits vorhandenen Gehwege, bleiben unberührt. Während der Bauarbeiten bleibt die Straße voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt über Packebusch, Lohne, Kerkau nach Plathe.

Vor dem Baustart gibt es am 12. August ab 19 Uhr eine Anwohnerversammlung. Sie findet in der Brunauer Sportlerklause statt, informierte Ortsbürgermeister Ulrich Melzian. Dann erfahren die Anlieger Einzelheiten zum Bauablauf und zu den auf sie zu kommenden Kosten.

Die geplante Bausumme beläuft sich auf rund 290000 Euro. 170000 Euro trägt der Kreis. Die restliche Summe ist der Anteil der Kommune, informierte der Bauamtsleiter.