Altmark (hrä/kä) l Zum zweiten Mal innerhalb von nur 48 Stunden standen am Dienstagabend Straßen und Keller in Arendsee unter Wasser. Der Starkregen strömte ab 18 Uhr ohne Pause. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehr waren ab 18.30 Uhr im Dauereinsatz, um die erneut überschwemmten Keller abzupumpen. An der Osterburger Straße bangten die Mieter im Wohnblock Nummer 14 bis 18 um ihr in den Kellern abgestelltes Hab und Gut. Nach mehreren Telefonaten kam der Vermieter den Feuerwehrleuten mit einer Zusatzpumpe zu Hilfe. Auch in den Einfamilienhäusern an der Salzwedeler Straße herrschte Land unter. Das Wasser strömte aus allen Rohren. Hier gab es wie schon am Sonntagabend starken Rückstau durch das Grundwasser. Weitere Einsatzorte waren an Linden- und Bahnhofstraße und Am Birkenhain. Die Kameraden der Seehäuser Wehr und das Technische Hilfswerk Salzwedel eilten den Arendseern bei ihrem Havarieeinstaz zu Hilfe. Arendsee war vom Unwetter am heftigesten betroffen. Über 40 Einsätze in der westlichen Altmark meldete die Leitstelle in Stendal. Verletzt wurde nach ersten Angaben aber niemand. Entwarnung gibt es jedoch bislang nicht. Das Unwetter in Teilen Sachsen-Anhalts soll laut Wetterdienst noch bis zum Mittwochvormittag andauern.