Nach ihrer erfolgreichen Teilnahme am Arendseer Reitercup absolvierte die 14-jährige Fabienne de Fries aus Ziemendorf am Montag den Distanzritt über 25 Kilometer. Eine Woche lang nimmt sie am Jugendlager des Verbands Deutscher Distanzreiter und -fahrer teil.

Ziemendorf l Reiter aus ganz Deutschland geben sich im Ziemendorfer Pferde- und Freizeitparadies von Andrea Greiner-Schmid und Erwin Schmid die sprichwörtliche Klinke in die Hand. Auftakt war das dritte Reiterlager der Vereinigung der Freizeitreiter Deutschlands (VFD) unter der Schirmherrschaft von Arendsees Bürgermeister Norman Klebe.

"Grenzenloses Reiten" - und das seit 25 Jahren war das Motto. Unter dem stand auch der Sternritt, bei dem sich auch die Landräte aus Salzwedel und Lüchow-Dannenberg mit den Reitern an der Wirlspitze am Grünen Band trafen.

Erstmals Start zum Arendseer Reitercup

Erstmals wurde der Arend-seer Reitercup ausgetragen. 100 Reiter und 85 Pferde waren unterwegs. Der ARC setzt sich zusammen aus einem Orientierungsritt, einem Fragebogen rund ums Pferd, Natur und Grünes Band und einer Prüfung im Geschicklichkeitsparcours (Trail). Der Orientierungsritt ging über 14 Kilometer.

Beim Geschicklichkeitsparcours mussten verschiedene Aufgaben per Pferd bewältigt werden, unter anderem Reiten über eine Brücke, eine Wippe, durch einen Flattervorhang oder aber auf dem Pferd ein Tor öffnen, durchreiten und wieder schließen. Das Forstamt Arendsee hat im Auftrag des Bürgermeisters eine Pferdekopfskulptur erstellt, die in Arendsee mit einer Plakette der Sieger aufgestellt werden soll.

Eine der einheimischen Reiterinnen war die 14-jährige Fabienne de Fries aus Ziemendorf. Sie nimmt außerdem am Jugendzeltlager des VDD, des Verbands Deutscher Distanzreiter, in Kooperation mit dem VFD teil. Gestern absolvierte sie einen Geländeritt über 25 Kilometer. Andere Reiter, die auch diesmal aus ganz Deutschland angereist waren, hatten jeweils 45 und 65 Kilometer zu bewältigen. "Für unsere Kinder gab es eine Drei-Kilometer-Tour durch den Wald", informierte Mitorganisatorin Ina Verspermann.

"Es kommt hier nicht auf Schnelligkeit an, sondern auf gesundes Ankommen", betonte sie. Die Pferde würden deshalb vor und nach dem Ritt vom Tierarzt untersucht.

Eine Woche lang stehen für die Nachwuchsreiter nun Ausritte, Ausbildung, Bogenschießen hoch zu Ross und natürlich Baden auf dem Programm. "Besonders ideal ist für alle Reiter, dass sie zusammen mit ihren Pferden im Arendsee baden können", erklärte Vespermann. Die Pferdeschwemme bei Zießau sei einmalig.

 

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