Die Kleingartenvereine Rosengraben Gardelegen und Flögsand Chüttlitz sowie der Einzelgarten von Anna und Silvio Berger sind die Sieger des 19. Wettbewerbs "Den besten Gärtnern auf der Spur", einer Gemeinschaftsaktion der Volksstimme und des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde. Die Siegerehrung findet am 23. August im "Vogelsang" Salzwedel statt.

Salzwedel l "In diesem Jahr hatten wir bei unseren Bewertungsrundgängen gutes Wetter mit heißen Temperaturen", resümierte Hartmut Daasch, Vorsitzender des Bezirksverbandes Altmark der Gartenfreunde. Er sei angenehm überrascht gewesen, dass die Wege alle gemäht, die Beete zum Großteil in Ordnung gewesen seien. "Wir sind bis auf den Verein Deutsche Eisenbahner Salzwedel überall vom Vorsitzenden oder dem Stellvertreter sowie weiteren Vorstandsmitgliedern empfangen worden. Diese hatten die Aufzeichnungen dabei, welche Gemeinschaftsaktionen im zurückliegenden Jahr erfolgt sind", lobte er. Das habe die Bewertung etwas leichter gemacht. Überhaupt hatte der Vorsitzende das Gefühl, dass die Kleingärtner den Bewertern gegenüber sehr offen gewesen seien. Dies zeige ihm, dass der Wettbewerb, der bereits zum 19. Mal stattgefunden habe, angenommen werde.

"Das werden wir beim nächsten Jahr mit berücksichtigen."

Er sei froh gewesen, dass sein Vorgänger Peter Jürgens als Bewerter an seiner Seite gewesen sei. Er habe durch seine Kenntnis der Lage der einzelnen Kleingartenvereine sehr geholfen, dass der Zeitplan eingehalten werden konnte. "Für die kleineren Anlagen haben wir sogar weniger Zeit gebraucht als gedacht. Das werden wir beim Terminplan im nächsten Jahr mit berücksichtigen", sagte Hartmut Daasch.

Etwas Probleme habe es mit den Bewertern gegeben, da einige aufgrund ihres Alters kurzfristig durch Krankheit ausgefallen seien. "Da mussten wir rasch wechseln, damit die Besichtigungen vergleichbar sind", erklärte der Vorsitzende.

Aufgefallen sei, dass es immer noch Waldbäume gebe, aber "diese stehen meist in den Kleingärten, die nicht bewirtschaftet sind", hat Hartmut Daasch beobachtet. Die herabfallenden Nadeln würden den Boden sauer machen, so dass dort kein Wachstum mehr möglich sei, fügte er hinzu. Die Hecken seien meist schön geschnitten gewesen. "Manche sind aber noch zu hoch. In der Anlage sollten sie maximal 1,20 bis 1,50 Meter hoch sein, als Außenbegrenzung maximal 2 Meter. Das wird noch nicht überall eingehalten", sagte Hartmut Daasch. Wichtig sei, dass man in einem Kleingartenverein quasi in die Parzellen schauen könne, um sich als Besucher auch an dem Geschaffenen erfreuen zu können.

Der erweiterte Vorstand des Bezirksverbandes stimmte am Freitagabend im Kleingartenverein Hilgenholz Salzwedel der Wettbewerbsrangfolge zu. Jürgen Thöringer hatte die Aufgabe übernommen, die Einzelergebnisse der Rundgänge zusammenzufassen. Er lobte, dass die Protokolle zügig bei ihm eingetroffen seien. Jedoch sei nicht immer jedes Detail ausgefüllt gewesen, so dass sich Nachfragen ergeben hätten. Seiner Meinung nach habe sich die Bewertung, die in diesem Jahr geändert wurde (die Volksstimme berichtete), bewährt. "Bei den Einzelgärten sind die Namen nicht immer exakt erfragt worden. Das sollte im nächsten Jahr beachtet werden", wünschte sich Jürgen Thöringer. Die Protokolle könnten im Büro des Bezirksverbandes eingesehen werden, fügte er hinzu.

Der erweiterte Vorstand einigte sich darauf, dass bei der Bewertung der Einzelparzellen ab diesem Jahr nur noch die ersten drei Plätze öffentlich gemacht werden. "Die jeweiligen Vorsitzenden erhalten jedoch die Listen, so dass die Gartenfreunde, die ebenfalls teilgenommen haben, dort ihre Ergebnisse einsehen können", machte Daasch deutlich.

Vertreter der jeweils drei besten Kleingartenvereine mit bis zu 49 und ab 50 Parzellen sowie die Pächter der drei besten Einzelgärten werden am Sonnabend, 23. August, im Kleingartenverein Vogelsang Salzwedel geehrt. Die Auszeichnungsveranstaltung beginnt um 15 Uhr. Sie ist eingebettet in die Feier zum 105-jährigen Bestehen von "Vogelsang".