Salzwedel l Jennifer Bubke kennt das Mehrgenerationenhaus an der Sonnenstraße noch aus ihren Kinder- und Jugendtagen. "Ich war damals oft mit meinen Freunden dort", erklärt die 20-jährige Salzwedelerin. Nun ist sie selbst Teil des Teams, das in der Einrichtung arbeitet. Die junge Frau absolviert seit Monatsbeginn ein freiwilliges soziales Jahr in dem Haus. "Ich habe von der Stelle aus der Zeitung erfahren und hatte sofort Interesse", sagt die Altmärkerin.

Davor sammelte Jennifer Bubke in der Sozialpflege und bei einem Praktikum in der Perver-Grundschule Erfahrungen in dem Bereich. "In der Grundschule habe ich gemerkt, dass die Arbeit mit Kindern mein Ding ist", erläutert die Salzwedelerin. Für sie soll das freiwillige soziale Jahr die Grundlage für ein späteres Studium sein. "Ich würde gerne im Anschluss Sozialpädagogik oder Gesundheitswesen und Management studieren", blickt die 20-Jährige voraus. Darüberhinaus erhofft sie sich, während der kommenden zwölf Monate einiges an Lebenserfahrung dazugewinnen zu können.

Interessant am Mehrgenerationenhaus findet Jennifer Bubke auch, dass an diesem Ort viele Religionen aufeinandertreffen und dass sie an vielen verschiedenen Projekten mitarbeiten und diese ebenso entwickeln kann. "Ich werde mir ebenfalls einige neue Aktionen einfallen lassen", kündigt die junge Frau an.

Der Leiter des Mehrgenerationenhauses, Alexander Rekow, ist indes froh, dass sein Team nun wieder komplett ist. Neben Jennifer Bubke hat Anfang August mit Sebastian Dobras ein neuer Erzieher seinen Job aufgenommen. "Mit den beiden wird sich nun die Personalsituation entspannen und wir können uns wieder auf unsere Projekte konzentrieren", erklärt Rekow im Gespräch mit der Volksstimme.