Salzwedel (aw) l Im Kampf gegen illegale Graffiti und Vandalismus hat sich der Marketing-Ausschuss am Montag für die Bildung einer Arbeitsgruppe ausgesprochen. Der Antrag der Fraktion SPD und Für Salzwedel, ein Mitführverbot von Graffiti-Utensilien für polizeilich bekannte Sprüher zu prüfen, soll ebenso berücksichtigt werden wie die Ideen der anderen Fraktionen. Ausschussmitglied Gerd Schönfeld (Die Linke) hatte zuvor erklärt, aus seiner Sicht seien illegale Sprüher durch ein Mitführverbot nach Weimarer Vorbild nicht zu stoppen, da diese ihre Materialien leicht auf anderem Weg zum Tatort bringen könnten (wir berichteten). "Wir hätten einen hohen Aufwand bei nicht greifbarem Nutzen", sagte Schönfeld. Susann Meinecke (SPD und Für Salzwedel) verteidigte den Antrag. Laut Weimarer Polizei habe die Stadt ihr Graffiti-Problem inzwischen gelöst. "Die Offensive bietet mit Sicherheit viele gute Ideen."