Arendsee l Während in Salzwedel über den Standort eines möglichen Kletterparks diskutiert wurde, hat sich Arendsees Bürgermeister Norman Klebe an Andreas Gödecke gewendet. Der Salzwedeler Unternehmer hat nun den Kontakt zum möglichen Investor hergestellt, um ihm Grundstücke für einen Hochseilgarten in der Seestadt schmackhaft zu machen. Da das Areal am Freibad Salzwedel für dieses Vorhaben zu klein ist, rücken nun mehrere Flächen in Arendsee in den Fokus. "Rund um das Freibad und am Kinder- und Jugenderholungszentrum gibt es städtische Grundstücke, die wir zur Verfügung stellen könnten", erklärte Norman Klebe auf Nachfrage. "Ein Kletterpark würde unser touristisches Portfolio aufwerten", steht der Stadtchef dem Vorhaben offen gegenüber.

"In ein bis zwei Wochen, wollen wir uns die Flächen in Arendsee anschauen", sagt Andreas Gödecke. Aus seiner Sicht bietet die Stadt mit den vorhandenen Ferieneinrichtungen optimale Voraussetzung für einen Kletterpark, der jährlich auf mehrere tausend Besucher angewiesen ist. Der Salzwedeler hofft, dass die Anlage schnell gebaut werden kann, und zwar von dem gleichen Investor, der für die Anlage am Freibad Salzwedel im Gespräch war. Auf Nachfrage der Volksstimme wollte sich der Geldgeber gestern aber nicht äußern.