Rund drei Millionen Euro sind in den Umbau des Salzwedeler Polizeireviers investiert worden. Interessierte Besucher konnten sich das Ergebnis am Sonnabend während des Tages der offenen Tür anschauen.

Salzwedel l Die Einsatzführungsstelle als Herzstück, ein modern ausgestattetes Opferschutzzimmer, das die Fahrten nach Magdeburg zur Vernehmung wegfallen lässt, verbesserte Bedingungen für die Kriminaltechniker und Duschmöglichkeiten nach der Arbeit: "Wir haben jetzt gute Bedingungen, um unseren Dienst in den nächsten 20 bis 25 Jahren würdig verrichten zu können", sagte Revierleiter Sven Meinecke, als er Besucher durchs Haus führte.

Das Ende der Bauarbeiten war Anlass, um die Türen zu öffnen und das Neue vorzustellen. Unzählige Besucher nutzten das Angebot. So probierte Olaf Meining mit seinem Sohn Adrian (5) den Gurtschlitten aus. Simuliert wird ein Aufprall mit Tempo 50. "Da wird man gehörig nach vorn geschleudert", meinte der Vater. Die Salzwedelerin Gabriele Glor und ihr Enkel Arvid Leopold Haupt (4), der in Halle wohnt, testeten auch, wie es sich in einem Polizeiauto sitzt.

Rettungsassistent Marcel Krüger und Rettungssanitäter Julian Garz luden zu einem Blick in den Krankenwagen ein. Martin Jung vom Technischen Hilfswerk Salzwedel (THW) schnitzte per Säge aus einem Baumstamm einen Baumkuchen als Geschenk für die Polizei. Mathias Herrmann, Gruppenführer der 1. Bergungsgruppe des THW, führte die sogenannte Sauerstoff-Lanze vor: Damit lässt sich Beton mühelos zerschneiden. Aber auch an den weiteren Ständen herrschte großer Andrang.

   

Bilder