Salzwedel (ma) l Die Hansestadt ohne Mehrgenerationenhaus an der Sonnenstraße? Das kann sich keiner von den Besuchern vorstellen, die am Freitag die Veranstaltung zur interkulturellen Woche in und an der Einrichtung besuchten. Seit Monaten wird über eine Sanierung oder einen Neubau des Mehrgenerationenhauses diskutiert. Ein Grundsatzbeschluss des Stadtrates fehlt bislang. Vom Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt - Investitionen im Quartier" könnte die Einrichtung jetzt aber profitieren. Denn neben dem Stadtkern, der in der Beschlussvorlage des Stadtrates vermerkt ist, soll auch die Arendseer Straße als Quartier in Frage kommen. Darüber entscheiden am Mittwoch allerdings die Stadträte. Die Ziele dieses Programmes sind die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Quartieren, das Schaffen stabiler Sozialstrukturen sowie die Verbesserung der Lebenschancen.

Heike Krieshammer, Leiterin des Schülerfreizeitzentrums der Arbeiterwohlfahrt: "Generationen werden hier zusammengeführt. Des Weiteren sind es viele Vereine, denen hier ein Platz geboten wird. Es ist wichtig, dass das Mehrgenerationenhaus der Stadt erhalten bleibt."

Achim Dehne, Mitglied des Stiftungsrates des Kunsthauses: "Dieses Haus hat eine herrausragende und sehr wichtige Funktion für viele Menschen in Salzwedel."

Marita Liedloff, Gleichstellungsbeauftragte Hansestadt Salzwedel: "Das Mehrgenerationenhaus ist sehr wichtig für die Hansestadt Salzwedel. Ich sehe jeden Tag, wie viel hier los ist. Alte und junge Menschen aus verschiedenen Nationen lernen sich kennen."

David Steinke, Mitarbeiter von Aktion-Musik: "Es ist unumgänglich, dass es ein Haus wie dieses in Salzwedel gibt. Es ist eine tolle Möglichkeit für viele Nationalitäten, einander kennenzulernen. Das Haus muss weiterhin bestehen bleiben."