Arendsee (hrä) l Stadtrat Uwe Walter ist seit Dienstagabend stellvertretender Vorsitzender des Arendseer Bauausschusses. Er vertritt den Ausschussvorsitzenden, Bürgermeister Norman Klebe, im Verhinderungsfall.

Vorgeschlagen hatte ihn Ausschussmitglied Jens Reichardt aus Sanne-Kerkuhn. Auch die anderen Räte im Ausschuss stimmten dem einhellig zu: Jörg Benecke (Kraatz), Michael Wrana (Kerkau), Renate Benecke (Leppin) und Klaus Führ (Arendsee).

Radweg muss erhalten bleiben

Sie alle waren sich an dem Abend einig, den Vorschlag des Landesbetriebs Bau zum Rückbau des Radweges an der B 190 abzulehnen. Im Zuge des Baus der Leppiner Ortsumgehung zwischen der Einfahrt nach Höwisch und dem alten Genziener Bahnhof an der neuen Bundesstraße B 190n solle eine Wildbrücke errichtet werden.

"Wenn der Radweg bleibt und mit überbaut werden muss, soll die Stadt Kosten von 480 000 Euro dafür übernehmen", informierte Bauamtsleiter Gert Reckling. "Es ist eine Frechheit, uns derart in die Pflicht nehmen zu wollen", machte Klaus Führ seinem Ärger Luft. Das müsse abgelehnt werden. "Und der Radweg muss erhalten werden." Sonst sei es für die Radfahrer auf der alten B 190 zu gefährlich.

Jens Reichardt schlug vor, den Radweg an der Stelle um die Brücke herumzuführen. Den alternativen Vorschlag will Reckling der Baubehörde mitteilen.