Salzwedel (csz) l Harte Gitarrentöne schallten aus dem Hansa. Die Veranstaltungsreihe Art is a Blast holte sich Hardcorebands ins Haus und versorgten die Fans mit brachialem Sound. Vier von fünf geplanten Bands rockten am Sonnabend beim "Art is a Blast" die Bühne. Die Bands fellows musste absagen.

Angefangen haben "Redlined" aus Berlin. Mit ihrem Mix aus Hardcore und Punk überzeugten sie das Publikum. "Insgesamt kamen wir auf 100 Gäste" sagte der Veranstalter Louis Stütz, der hinter dem Konzept von "Art is a Blast" steht. Beim Auftritt von "Redlined" war die Besucherzahl noch dürftig. "Lashdown", ebenfalls aus Berlin, folgten. Besuchermangel war da schon nicht mehr zu spüren. Die fünf Musiker spielten mit Passion ihre Songs und machten deutlich das Hardcore "more than music", zu deutsch: mehr als Musik, ist.

Es folgten die Lokalmatadoren von "Livyah". In Sachsen-Anhalt und vor allem in der Altmark gehören sie zu den bekanntesten Bands im Genre Death- und Hardcore. Deshalb war die Tanzfläche komplett gefüllt und die Leute pogten und schubsten sich zu dem harten Schlagzeugspiel. Der sogenannte Moshpit, der Kreis, in dem sich die Menschentraube bei Hardcorekonzerten bewegt, wurde komplett ausgereizt. Die Jungs bewiesen ihr Können und verteidigten ihren imaginären Titel als eine der härtesten Bands in der Altmark.

Das Finale brachte die Band Placenta. Mit ihrem Modern Metal brachten sie die Gäste noch ein letztes Mal auf das Tanzfläche.