Die am Montag gefällten Bäume an der Friedensstraße in Arendsee sind die ersten Vorboten für die Sanierung der L 1. Die Arbeiten sollen Mitte März 2015 beginnen.

Arendsee l Die Friedensstraße in Arendsee hat sich bereits vor der geplanten Sanierung im kommenden Jahr optisch stark verändert - und das binnen Stunden. Wie Baumamtsleiter Gert Reckling während der Stadtratssitzung am Montagabend mitteilte, wurden insgesamt 19 Linden gefällt. Dies sei eine bauvorbereitende Maßnahme und wurde bereits jetzt umgesetzt, da eine Fällung nur zwischen Oktober und März gestattet sei. Der eigentliche Beginn der Sanierung ist Mitte März angesetzt, wenn das Wetter mitspielt.

Die Baumaßnahme betrifft die Straße vom Kreisverkehr am Haus des Gastes bis zum Abzweig Bahnhofstraße und von dort bis zur Einmündung Dessauer Worth. Die Reparatur dieses Abschnittes der Landesstraße 1 kostet insgesamt 600 000 Euro. Land und Stadt zahlen jeweils die Hälfte des Betrages. Arendsee ist dabei für die Finanzierung der Gehwege, Straßenbeleuchtung und Parkbuchten verantwortlich. Ein Teil des Geldes wird sich die Kommune bei den Anliegern zurückholen. Wie viel die Bewohner berappen müssen, werde bei einer Versammlung mitgeteilt, die für die zweite Januarhälfte geplant sei, blickt Reckling voraus.

Die Bauarbeiten werden in zwei Abschnitten erfolgen. Zunächst ist die Strecke vom Kreisel bis zum Abzweig Bahnhofstraße gesperrt. Im Anschluss ist die Fahrbahn vom Abzweig bis zum Gerätehaus dicht. Die Stadt habe die Variante gewählt, damit die Verkehrsbeeinträchtigung in der Innenstadt erträglich bleibe, erläutert der Baumamtsleiter.

Nach dem Abschluss der Bauarbeiten haben die Arendseer nicht nur eine erneuerte Hauptstraße durchs Zentrum. Entlang des sanierten Abschnittes erhöht sich die Zahl der Parkplätze von derzeit 8 auf 20. Als letzte Maßnahme stehe im Herbst 2015 die Ersatzpflanzungen für die 19 gefällten Bäume an. 17 Linden sollen dann entlang der sanierten Strecke gepflanzt werden.