Von Arno Zähringer

Salzwedel l Die Ziele sind klar formuliert: Eine sogenannte Verspargelung der Landschaft soll ebenso vermieden werden wie zu hohe Windanlagen. Dies wurde in der Sitzung des Ausschusses für Bau, Planung und Denkmalpflege am Montag im Hansezimmer des Rathauses deutlich. Dabei ging es unter anderem um die Windenergie für die Gemarkungen Chüden, Pretzier und Riebau.

Eine zentrale Frage in der Diskussion: Wie hoch sollen die Anlagen werden? Die Analyse innerhalb eines Gutachtens kommt bei der Bewertung von Windenergieanlagen mit einer Höhenbegrenzung von 150 Meter zu dem Ergebnis, dass sich diese deutlich besser in den bestehenden Horizont einfügten.

Die potenziell sichtbaren Anlagen dieser Gesamthöhe seien meist nur teilweise zu erkennen. Um der Nachtkennzeichnung bei Anlagenhöhen ab 150 Meter über Grund oder Wasser zu entgehen - notwendig wären dann aus jeder Richtung mindestens zwei Hindernisfeuer - soll die Höhe auf 149 Meter festgelegt werden. Zudem stelle die zusätzliche Befeuerung auch einen Störfaktor für die Umwelt dar. Aus Sicht des Planers könnten maximal acht Anlagen auf den Gemarkungen erstellt werden. Der Abstand zur Wohnbebauung betrage 1000 Meter.

Martin Schulz (Bürgerbund/Grüne) erklärte, gegen das Vorhaben stimmen zu wollen. Er sei nicht damit einverstanden, die Höhe auf 149 Meter zu begrenzen, nur um die Befeuerung zu vermeiden. "Da gibt es auch andere Techniken", sagte er. Bei einer Gegenstimme sprach sich der Ausschuss für das Vorhaben aus.