Von Arno Zähringer

Salzwedel l Für die einen ist es ein Ausdruck von Kunst, für andere lediglich das Werk von Sprayern, die irgendwelche Schriftzeichen oder Bilder ohne Genehmigung beispielsweise auf Häuserwände sprühen. Nicht nur für Privatleute, sondern vor allem für die Kommunen sind Graffiti ein Ärgernis. Und meist ein teures dazu. Denn das Beseitigen der unerwünschten sichtbaren Elemente müssen die Städte und Gemeinden bezahlen, sofern sie den Verursacher nicht ermitteln können. Und das ist der häufigste Fall.

Insgesamt 480 Arbeitsstunden geleistet

Auch in der Hansestadt Salzwedel fallen diese Reinigungsarbeiten an. Und zwar in Tunnel- und Parkanlagen, im Burggarten an der Stadtmauer, an Buswartehäuschen, unter anderem an 21 Bushaltestellen im Stadtgebiet. Aber auch weitere städtische Liegenschaften sind betroffen. Insgesamt sind nach Angaben von Oberbürgermeisterin Sabine Danicke rund 480 Stunden aufgewendet worden, um der Graffiti Herr zu werden.

Nunmehr hat Salzwedel einen Hochdruckreiniger mit integrierter Wassererhitzung gekauft. Kostenpunkt: 6700 Euro. Der Unterschied zum bisherigen Kaltwasser-Hochdruckreiniger ist nach Verwaltungsangaben bemerkenswert: Die Graffiti lösten sich wesentlich schneller. Und vor allem könnten bei der Reinigung deutlich weniger Chemikalien als bisher notwendig verwendet werden.