Salzwedel l Ein fröhliches Weihnachtskonzert, das die Herzen auftun möge: Das wünschte Pfarrer Andreas Müller am Sonnabend den Besuchern in der Salzwedeler Lorenzkirche, als er diese zum traditionellen Auftritt des Ökumenischen Jugendchores begrüßte.

Das Publikum ließ sich nicht nur von den Liedern und den Blicken auf den weihnachtlich geschmückten Kirchenraum mit Baum samt Krippe verwöhnen, sondern wurde auch zum Mitsingen eingeladen, so beim Kanon "Christus ist uns geboren". Kirchenmusikdirektor Matthias Böhlert, der die Gesamtleitung inne hatte, gab den Einsatz vor, so dass ein versetzter Gesang voller Harmonie das Gotteshaus erfüllte.

Im Mittelpunkt des Konzertes stand diesmal "Die Weihnachtsbotschaft" von Gilbrecht Schäl, der bekannte Lieder mit neuen Schöpfungen verband. Vokalsolisten des Jugendchores bewiesen ihr Talent und hatten den Mut, ins Rampenlicht zu treten, auch wenn die Stimmen trotz Mikrofon nicht immer optimal zu hören waren.

Gänsehautgefühl kam auf, als Isabel Schwesig sowie Ines und Lukas Förster den Gospel God rest you, merry Gentlemen von Jeff Guillen sangen.

Und auch die Titelmelodie des Filmklassikers "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel", gespielt von Querflöten, Klarinetten und Klavier, ließ die Zuhörer ins Träumen geraten.

Das Friedenslicht, das in der Lorenzkirche eine Heimstatt hat, wurde nach dem Gesang von "Night of silence" an die Besucher verteilt, so dass diese es mit nach Hause nehmen konnten. Mit der Weise "O du fröhliche" endete das diesjährige Konzert.

Leider wurde der Wunsch des Publikums nach einer Zugabe nicht erhört. Das rhythmische Klatschen ging im Verteilen der Dankeschön-Geschenke an die Mitwirkenden unter.