Arendsee (hrä) l Das Hoffen auf Fördermittel für den Feuerwehrgerätehausbau in Arendsee geht weiter: "Beim Gespräch im Innenministerium in Magdeburg am Mittwochnachmittag hat man uns den Zuschuss in Aussicht gestellt, aber nicht dessen Höhe", erklärte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe gestern im Volksstimme-Gespräch. In Magdeburg habe er das Vorhaben aber nochmals vorgestellt. Stadtbrandmeister Hans-Joachim Hinze, begleitet von Ortwehrleiter Robert Katke, habe die technischen Details erläutert, Vizebauamtsleiterin Monika Leue den Planentwurf.

Für die vier Fahrzeugstellplätze und die Außenanlage könne es eine Maximalförderung von 315 000 Euro geben - 75 000 Euro je Stellplatz, 15000 Euro für die Außenanlage. "Das wäre optimal für unser Vorhaben, für das wir per Stadtratsbeschluss bereits seit 2011 die Eigenmittel ansparen", so Klebe. Dafür seien Teile der jährlichen Investpauschale auf die hohe Kante gelegt worden.

So seien derzeit rund 900 000 Euro zusammengekommen. "Einen Teil des Geldes haben wir für den Ankauf der Grundstücksflächen hinter dem alten Gerätehaus verwendet", erinnerte er sich. Dort sollen der Neubau hochgezogen und ein Sozialtrakt als Verbinder zum Altbau errichtet werden.

Ende Januar könne mit einem Fördermittelbescheid gerechnet werden. "Wir wollen in diesem Jahr den Bau beginnen, um 2016, im Jahr des 150. Wehrjubiläums, Einweihung feiern zu können", schaute er in die Zukunft.

Die Arendseer Feuerwehr wurde am 13. Dezember 1866 gegründet und ist damit eine der ältesten Wehren des Landes.