Wallstawe (ma) l In Nipkendey und Hilmsen könnte in diesem Jahr noch gebaut werden. Das schlug Wallstawes Bürgermeister Frank Wulff am Montag während der jüngsten Gemeinderatssitzung in Wallstawe vor. Schon im vergangen Jahr war geplant, dass die Enden der Straßen in den Ortslagen, die den ländlichen Weg zwischen Nipkendey und Hilmsen verbinden, erneuert werden sollten. "Wir haben dort Probleme mit dem Wasser. Wenn es regnet, fließt es nur sehr schlecht ab. Der Zustand der Straße ist nicht gut", begründete Frank Wulff im vergangen Jahr das Vorhaben. Ausgebaut werden solle wie ein ländlicher Weg, mit einem vernünftigen Unterbau und einer Bitumenschicht zum Abschluss. Für die Sanierung der Straßen sollen rund 150000 Euro im Haushalt veranschlagt werden.

Molkerei soll abgerissen werden

Als weitere Investition sprachen die Ratsmitglieder über den Abriss der Molkerei (rund 60000 Euro). Das könne zunächst aber nur mit Sperrvermerk notiert werden, da die Ratsmitglieder noch abwarten wollen. Denn der Abriss könnte gegebenenfalls als Ausgleichmaßnahme in Frage kommen. Und zwar für die Erweiterung der Obertageanlage des Storengy-Erdgasspeichers. Doch es drohe laut Wulff dabei eine gerichtliche Auseinanderandersetzung, da die von der Gemeinde vorgeschlagenen Ausgleichmaßnahmen abgelehnt wurde. Der Gemeinderat entschied sich dafür, dass ein Rechtsanwalt nun die Rechtmäßigkeit der Entscheidung überprüfen solle. Zudem ist geplant, dass Leader-Mittel für den Abriss der Molkerei beantragt werden sollen.

Lampen in der Turnhalle fressen zu viel Strom

Die Sanierung der Wallstawer Turnhalle war auch im Gespräch. Die Decken wären laut einiger Ratsmitglieder veraltet. Hinzu käme, dass die Lampen an den Decken zu viel Strom fressen. Ein Kostenvoranschlag soll Klarheit schaffen, wie viel die Gemeinde für eine Erneuerung der Tunrhalle bezahlen müsste. Derzeit hat die Gemeinde Wallstawe rund 390 000 Euro zur Verfügung.