Ein Drachenboot zog am Sonnabend in der Salzwedeler Schwimmhalle seine Bahnen. Zum dritten Indoorcup kamen mehr als 200 Sportler in die Hansestadt.

Salzwedel l Bei 32 Grad im Schatten gingen am Sonnabend 24 Mannschaften beim dritten Drachenbootrennen in der Salzwedeler Schwimmhalle an den Start. "Wir freuen uns, dass das Teilnehmerfeld von Jahr zu Jahr wächst", erklärt Maik Grimm, Vorsitzender der Red Dragons Arendsee. Ein Großteil der startenden Mannschaften kam aus der Altmark und dem Wendland. Einige Teams sind für den Wettkampf aber extra aus Magdeburg, Calbe/Saale und Wittenburg bei Schwerin angereist. Erstmals meldeten sich auch sechs reine Frauen-Crews an.

In der Summe waren mehr als 200 Sportler in der Salzwedeler Schwimmhalle. Dazu kamen rund 40 Männer, Frauen und Kinder vom Arendseer Drachenbootverein, die von der Rennleitung bis hin zum leiblichen Wohl für eine gelungene Veranstaltung sorgten.

Rund sechs Stunden dauerte der Indoorcup. 13 Uhr starteten die Vorläufe, die dazu dienten, die Teams in Leistungsklassen einzuteilen. Die stärksten traten danach im Sportcup an, eine Stufe darunter war der Red Dragon Cup angesiedelt, gefolgt vom Altmark Cup. Für die Gewinner der Pokale und den zweiten des Sportcups ging es am Ende um den Supercup. Diesen holten sich die Drachenwölfe MTV Vorsfelde, die im Finale den Vorjahressieger Ron Star Imperium aus Magdeburg schlugen.

Doch wie funktioniert eigentlich ein Drachenbootrennen auf der 25-Meter-Bahn einer Schwimmhalle? Das Prinzip ist ähnlich wie beim Tauziehen. Je nach Rennklasse sitzen sich sechs bis acht Paddler je Team in einem Boot gegenüber. Die Mannschaften paddeln in die jeweils entgegengesetzte Richtung und müssen das Heck des Gegners über eine Leine drücken, die über das Becken gespannt ist. Manchmal fällt die Entscheidung bereits nach wenigen Sekunden. Aber wenn sich zwei gleichstarke Gruppen gegenüberstehen, dauern die Fights eine Minute und länger.

Für das kommende Jahr hofft Maik Grimm auf ein weiter wachsendes Starterfeld. "Bei mehr als 35 Mannschaften ist aber Schluss", erklärt Maik Grimm.

   

Bilder