Der ländliche Weg zwischen Wendischhorst über Kleistau nach Hohendolsleben wird in diesem Jahr ausgebaut. Der Rat machte mit einem sogenannten Durchführungsbeschluss den Weg frei für den Beginn der Planungen.

Dähre l Voraussichtlich Ende März soll der Haushalt 2015 im Dährer Rat beschlossen werden. Dann werden auch 167000 Euro eingeplant sein, damit der Wegebau finanziert werden kann. "Wenn wir es in diesem Jahr nicht machen, dann fahren wir immer über Pflaster nach Kleistau", machte Bürgermeister Harald Heuer am Montagabend vor der Abstimmung deutlich.

Die Netto-Förderhöhe durch das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten (ALFF) betrage 70 Prozent, informierte Markus Starck, Bauamtsleiter der Verbandsgemeinde, im Dährer Gemeindebüro. Ausgebaut werden solle die Verbindung auf einer Breite von 3,50 Metern. Die Bitumenschicht, die auf den vorhandenen Untergrund aufgebracht werde, solle zehn Zentimeter dick sein, damit auch schwerere Fahrzeuge den Weg nutzen könnten. Zudem sind Ausweichstellen vorgesehen.

"Hätte nur von Wendischhorst bis Kleistau gebaut werden sollen, dann hätten wir das Vorhaben nicht gefördert bekommen, weil es sich um eine Ortsverbindungsstrecke handelt und kaum landwirtschaftliche Flächen daran liegen", informierte Markus Starck. Deshalb solle mit dem Komplettausbau der Lückenschluss des Altmark-Radweges erreicht und dieser an den Ursula-Starke-Weg zwischen Hohendolsleben und Dähre angebunden werden.

"Wir haben den Förderantrag beim ALFF eingereicht. Mittlerweile liegt der Zuwendungsbescheid vor, auch wenn der Gemeindehaushalt noch nicht beschlossen ist", sagte der Bauamtsleiter. Damit mit der Vermessung und weiterer Vorbereitungsarbeiten begonnen werden könne, sei das Abstimmen über den sogenannten Durchführungsbeschluss notwendig.

Ein Durchlass zwischen Wendischhorst und Kleistau sei durch die Gemeinde erneuert worden. Dort müsse nichts gemacht werden. Ein anderer Durchlass zwischen Kleistau und Hohendolsleben sei dagegen marode und sollte im Zuge der Baumaßnahmen mit saniert werden. Abstimmungen diesbezüglich mit Unterhaltungsverband und Unterer Wasserbehörde seien noch erforderlich.

Markus Starck rechnet damit, dass etwa zwei Monate ins Land gehen werden, bevor der Auftrag an eine Baufirma erteilt werden könne.

Der Rat sprach sich einstimmig für das Bauvorhaben aus. "Das heißt aber auch, dass wir in diesem Jahr nichts an den Dorfgemeinschaftshäusern machen können und auch das Waldbad mit weniger Geld auskommen muss", machte Harald Heuer deutlich.