Salzwedel l "Mehrgenerationenhäuser sind für unsere Region ein wichtiges soziales Plus, und als Patin des Mehrgenerationenhauses Salzwedel stehe ich hier in besonderer Weise in der Verantwortung", sagt Katrin Kunert, Bundestagsabgeordnete der Linken. Sie geht davon aus, dass die Bundesregierung die Finanzierung für die Mehrgenerationenhäuser anstrebt und das laufende Aktionsprogramm II bis Ende 2016 verlängert. Damit wäre - sofern der Bundestag zustimmt - die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser um ein weiteres Jahr sichergestellt. Auch für die zwei Einrichtungen in Salzwedel und Stendal würden dann bis Ende 2016 erneut Bundesmittel bereit stehen.

"Die dauerhafte Förderung der Mehrgenerationenhäuser soll dann ab 2017 greifen. Damit ist klar, dass sich die Verhandlungen noch eine Weile hinziehen werden. Ich werde am Ball bleiben", teilt Kunert mit. Sie zieht ihre Zuversicht aus einem Schreiben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Darin erhielt Kunert Antwort auf ihre Fragen zur Zukunft der Mehrgenerationenhäuser. Bei deren Weiterentwicklung gehe es der Bundesregierung um die Herausarbeitung von Kernkompetenzen.

Damit sollten zum einen die lokalen und regionalen Erfordernisse berücksichtigt und zum anderen Angebote für neue Aufgaben bereitgehalten werden. Entsprechend sei eine moderate Weiterentwicklung der Handlungsschwerpunkte Alter und Pflege, Integration und Bildung, Freiwilliges Engagement und haushaltsnahe Dienstleistungen geplant.