Die Pläne für dieses Jahr sowie Möglichkeiten, mit der Sanierung der Darre in Diesdorf voranzukommen: Darüber diskutierten die Mitglieder des Fördervereins während ihrer Jahreshauptversammlung.

Diesdorf l Einige Termine im Kalender des Fördervereins der Diesdorfer Darre stehen für dieses Jahr bereits fest: Am Sonnabend, 27. Juni, wird der Ökumenische Kinderchor die Kantate "Das Hemd des Glücklichen" aufführen, informierte Vorsitzender Fritz Kloß. Das Konzert im vergangenen Jahr, das ebenfalls Ende Juni stattfand, sei auf gute Resonanz gestoßen. Vor dem diesjährigen Konzert des Chores wird die Dahrendorferin Karin Flacke in der Darre einige ihrer Quilts unter dem Thema "Straßen und Wege" ausstellen. Der Vorschlag, die Ausstellung bis zur Goldenen Konfirmation am 21. Juni in der Darre zu belassen, stieß auf allgemeine Zustimmung. Zum Tag des offenen Denkmals plant Ingelore Fischer eine Ausstellung über die Geschichte des bemerkenswerten Gebäudes. Am 3. Oktober soll anlässlich des 25. Jahrestages der Deutschen Einheit eine gemeinsame Veranstaltung mit Vertretern der Stadt Wittingen stattfinden, so Fritz Kloß weiter.

Zu diesem Anlass soll auch eine Ausstellung zur Grenzöffnung in der Hilmsener Scheune im Freilichtmuseum eröffnet werden. Für den Sonnabend vor dem ersten Advent wird wieder Turmblasen, ein Chorkonzert sowie ein Lampionumzug durch den Ort geplant.

Name für Veranstaltung wird noch gesucht

Für die Veranstaltung zum Auftakt der Adventszeit werde noch ein Name gesucht. "Ich hoffe ja, dass in diesem Jahr der gesamte Posaunenchor dabei sein wird", so Kloß optimistisch.

Im vergangenen Jahr hatte der Förderverein auch zu den Markttagen die Darre für Besucher geöffnet. Diese hatten so auch die Möglichkeit, die von Heinz-Günter Klaas konzipierte Ausstellung über den Ersten Weltkrieg zu besichtigen.

Bauarbeiten in größerem Umfang werden in den kommenden Monaten an und in der Darre jedoch nicht stattfinden, stellte Fritz Kloß klar. Die Gemeinde müsse in diesem Jahr ihren Schwerpunkt auf das Erlebnisbad legen. Dennoch müsse der Förderverein einen Kooperationsvertrag mit der Gemeinde schließen, denn die Eigenmittel der Förderer seien für weitere Vorhaben nicht ausreichend. Es sollte in diesem Jahr jedoch wenigstens eine Anfrage bei der Landeslotto-Gesellschaft auf Unterstützung gestellt werden. "Wir kommen jetzt in ein kleines Loch hinein. Ich hoffe, ihr verliert nicht das Interesse", so Kloß an die Adresse seiner Mitstreiter.

Er sehe eigentlich nicht, dass vor 2017 größere Projekte in der Darre möglich seien, vor allem, was die Toiletten und das Treppenhaus betreffe. Mit Eigenleistungen wäre jedoch noch einiges möglich. Auf jeden Fall seien für die Darre Fördermittel aus dem Leader-Programm beantragt, was die Möglichkeit biete, Mitglied der Lokalen Aktionsgruppe zu werden. Schon im zurückliegenden Jahr konnte, bedingt durch den Ausbau der Ortsdurchfahrt, nicht viel an der Darre saniert werden. Aber immerhin seien nunmehr alle Anschlüsse verlegt und auch das Umfeld gestaltet worden. Des Weiteren verfüge die Darre auch über einen befestigten Zugang.