Besucher konnten sich am Sonnabend in der evangelischen Grundschule über deren Angebot Informieren. Die erste Klasse für das Schuljahr 2015/16 ist allerdings bereits ausgebucht.

Salzwedel l "Unsere Schule ist einfach toll", da ist sich Leonie ganz sicher. Besonders mag die Schülerin der dritten Klasse der Evangelischen Grundschule Stephan Praetorius den großen, erst im vergangenen Jahr erweiterten Spielplatz. Doch auch der Unterricht ist ihrer Meinung nach abwechslungsreich und hat einiges zu bieten. Als Schulführerin gab die Neunjährige am Sonnabend den zahlreichen Gästen am Tag der offenen Tür einen Einblick in den Schulalltag. Die Einladung richtete sich in erster Linie an Familien, in denen ab 2016 der Wechsel an eine Grundschule ansteht.

"Für das in diesem Herbst beginnende Schuljahr ist die künftige 1. Klasse bereits komplett", erklärte Schulleiterin Christine Börner.

Beim Unterricht gibt es in der Bildungseinrichtung an der Salzwedeler Brewitzstraße einige Besonderheiten. So können sich die Schüler bereits ab der ersten Klasse zunächst spielerisch mit der englischen Sprache vertraut machen.

"Unser Englisch-Maskottchen Max ermuntert die Kinder, die für sie noch ungewohnte Sprache zu nutzen. Interaktive Stifte fördern in allen Klassenstufen das selbständige Lernen", erläuterte Englischlehrerin Hella Schmundt. Zudem spielt die Musik eine große Rolle im Schulleben. Wie gut die Kinder bereits ihre Instrumente beherrschen, stellte das Flötenensemble unter der Leitung von Anke Böhlert am Sonnabend unter Beweis.

Tobias Eilrich, Vorsitzender des Schulträgervereins, verwies auf die durchgehenden Betreuungszeiten.

"Von 6.30 bis 17 Uhr ist eine nahtlose Betreuung abgesichert. Unsere Hortbetreuerinnen sind zu 100 Prozent als pä- dagogische Mitarbeiterinnen in den Schulalltag mit eingebunden. Das funktioniert nur mit einem guten Team", so Eilrich. Höhepunkt war im vergangenen Jahr die Übergabe der neuen Geräte auf dem Spielplatz. Nunmehr hat der Trägerverein die Erweiterung des Sandspielplatzes in Planung. Am Schulgebäude selber ist ein guter Stand erreicht. Daher sind hier nur laufende Arbeiten zur Erhaltung vorgesehen.

Abgesichert ist zumindest für das laufende Schuljahr der Sportunterricht. "Wir können in Absprache mit dem Altmarkkreis zunächst die Agricola-Halle nutzen. Zudem verfügt die Schule über einen eigenen Sportplatz. Mittelfristig hoffen wir auf eine Lösung für die Käthe-Kollwitz-Halle. In diese würden wir uns gern mit einbringen", erläuterte Eilrich.