Arendsee (esw) l Eine böse Überraschung erlebten die Mitglieder des "gustaf-nagel"- Förderverein, als sie das Nagel-Grundstück am Arendsee begutachteten. Unbekannte hatten die gepflanzten Stiefmütterchen herausgerissen und achtlos liegenlassen. "Ich habe die Pflanzen selbst erworben und hier eingesetzt, damit sich die Besucher an den ersten Frühlingsboten erfreuen können, und dann das. Ich bin Stocksauer," ärgerte sich Christine Meyer und setzte gemeinsam mit Winfried Füchsel und Reinhard Heller die herausgerissenen Blumen wieder ein.

Im Vorstand des Vereines wurde schon öfter überlegt, den Nagelgarten abzuschließen und nur auf Anfrage oder zu besonderen Anlässen zu öffnen, um so den Vandalismus einzudämmen. Doch das wurde von den Mitgliedern bisher immer verworfen, da sich neben den Arendseern auch die Besucher, die die Seepromenade für einen erholsamen Spaziergang nutzen, am Garten erfreuen sollen. "Es kommen ja auch viele Gäste extra wegen Gustav Nagel nach Arendsee, da müssen wir das Areal schon für alle offen halten," betonte auch Vereinsvorsitzender Reno Metz. Man wolle sich durch den Vorfall nicht entmutigen lassen und auch weiterhin Blumen auf dem Grundstück pflanzen.