Ein Spaziergang, der in Vienau zu Ostern dazugehört: die naturkundliche Wanderung rund um das Dorf am Karfreitag. Die Veranstalter um Michael Arens von der Fachgruppe des Naturschutzbundes (Nabu) konnten 253 Teilnehmer begrüßen.

Vienau l Vor 21 Jahren hat Günter Stachowiak, der im vergangenen Jahr im Alter von 80 Jahren verstorben ist, die naturkundliche Wanderung in Vienau ins Leben gerufen. Das Herz des langjährigen Kreis-Naturschutzbeauftragten aus Dolchau schlug für die Flora und Fauna. Daher hat er sie vielen nahe bringen wollen, um sie ebenso dafür zu begeistern. So wuchs auch die besagte Wanderung von Jahr zu Jahr. Waren es 1994 gerade einmal 30 Teilnehmer, so begrüßten die Veranstalter in diesem Jahr 253 Naturinteressenten - was fast der doppelten Anzahl Einwohner entspricht, die in Vienau leben.

Eine knapp sechs Kilometer lange Strecke erwartete die Besucher, an deren Zwischenstopps sie von Michael Arens und Steffen Fromm Interessantes über Jagd und Forstbewirtschaftung, Naturschutz und Nachhaltigkeit erfuhren.

Gedächtniseiche erinnert an Günter Stachowiak

Am Aussichtshügel, der ein Teil des Naturlehrweges ist, angekommen, gab es als Einstimmung auf das Osterfest eine Andacht mit Pfarrer Hans-Christof Rösner aus Jeetze. Zu Ehren von Günter Stachowiak wurde zudem eine Gedächtnis- eiche gepflanzt.

Wer von den Kindern an den Zwischenstopps gut aufgepasst hatte, für den war das Quiz der Hegegemeinschaft Rund um den Dolchauer Berg sicher kein Problem.

Höhepunkt für die kleinen Wanderer war jedoch der Auftritt des Osterhasen und die Suche nach den auf einer Wiese in der Nähe von Vienau versteckten Süßigkeiten. Im und am Kulturhaus endete dann die naturkundliche Wanderung, die von der Nabu-Fachgruppe, vom Tourismusverein Kalbe, der Hegegemeinschaft Rund um den Dolchauer Berg und dem Reit- und Fahrverein Güssefeld organisiert worden ist.

   

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