Salzwedel l In manchen Gebieten im Perver ist es eng. Richtig eng. Und das kann zu manch gefährlicher Situation führen. Doch nicht nur deshalb hat die Fraktion SPD und Für Salzwedel den Antrag gestellt, die St.-Georg-Straße als Hauptstraße auszuweisen. Damit würde die bestehende Rechts-vor-links-Regelung aufgehoben.

"Dabei handelt es sich zudem um einen Wiederholungsantrag", sagt Norbert Hundt auf Anfrage der Volksstimme. Ein Ziel sei, die Planungen für die Straße, die in den 90er Jahren entstanden sind, wiederherzustellen. Zudem sieht der Antrag vor, die Zahl der Parkplätze auf die in der Planung vorgesehene Zahl zu reduzieren. Und die hatte laut Hundt 10 bis 15 Abstellflächen veranschlagt. Um den Verkehrsfluss zu verbessern, sollen die Parkmöglichkeiten auf die andere Straßenseite verlegt werden.

In ihrer Begründung für ihren Antrag schreiben die SPD und Für Salzwedel, dass die "gegenwärtige Verkehrsführung aus unserer Sicht keine optimale Lösung darstellt und auch gefährlich ist".

Deshalb sollte der Verkehr so geleitet werden, dass Autofahrer besser und schneller ins Stadtgebiet kommen als es bislang der Fall ist. "Die Tempo-30-Regelung sollte trotzdem vor allem im Bereich der Schule beibehalten werden", macht Hundt gegenüber der Volksstimme deutlich.

Ob es dazu kommt, darüber entscheidet der Verkehrsausschuss der Hansestadt am heutigen Dienstag, 7. April. Die Sitzung des Gremiums beginnt um 18 Uhr im Hansezimmer. Weitere Themen werden die Änderung der Satzung über die Unterbringung Obdachloser, die Verlegung des Salzwedeler Wochen- marktes sowie straßenrechtliche Angelegenheiten im Bereich Finkenweg/Marienstraße sein.