Fast genau ein Jahr laufen die Arbeiten auf der Baustelle der Wohnungsbaugesellschaft an der Großen Pagenbergstraße. Die Volksstimme schaute sich mit Bauleiter Klaus Schulz in dem altersgerechten Wohnhaus um.

Salzwedel l Noch stehen Gerüste um das Haus an der Großen Pagenbergstraße. Und auch Innen sieht es noch nach einer Großbaustelle aus. Alle Gewerke - vom Fliesenleger bis zum Elektriker - gehen ihrer Arbeit nach. Doch schon in wenigen Wochen soll das altersgerechte Wohnhaus der Salzwedeler Wohnungsbaugesellschaft (Wobau) bezugsfertig sein. "Spätestens Ende Mai wollen wir das Haus übergeben. Die Arbeiten liegen im Zeitplan", berichtet Klaus Schulz, Bauleiter der Wobau.

Gemeinsam mit einem Berliner Planungsbüro hat er das Haus von Grund auf geplant und überwacht seitdem jeden Schritt. Schließlich soll für die künftigen Mieter alles perfekt sein. "Wir haben die Wohnungen so konzipiert, dass die Mieter in jedem Raum mehrere Optionen für die Einrichtung haben. Und auch an Steckdosen haben wir nicht gespart", erklärt der Bauleiter.

Um für die Zukunft gerüstet zu sein, gibt es zudem gleich mehrere Möglichkeiten, ans Internet angeschlossen zu werden. Jede Wohnung kann über den Stromkreis, Telefon oder über Glasfaser angeschlossen werden. Letzteres ermöglicht sehr hohe Übertragungsgeschwindigkeiten.

Wohnungen verfügen über Eckbalkone

Um die Wohnungen möglichst barrierearm zu gestalten, sind die Duschen im Badezimmer ebenerdig gebaut und auch keine Türschwellen oder ähnliche Stolperfallen installiert worden. Und selbstverständlich verfügt das Haus auch über einen Fahrstuhl. "Eigentlich sollte der Aufzug schon längst eingebaut sein. Doch leider streiken die Fahrstuhlbauer in Frankreich schon seit vier Wochen", sagt Klaus Schulz. Um Verzögerungen zu vermeiden, habe man deshalb um den Fahrstuhl herum gebaut.

Für frische Luft sorgt eine zentrale Be- und Entlüftungsanlage im Keller des Mehrfamilienhauses. In jedem Raum sind dafür Lüftungsklappen angebracht worden. Und auch die Innentüren werden spezielle Lüftungsschlitze erhalten. Jede Wohnung verfügt zudem über einen Eckbalkon mit Glasbrüstung. Alle Fenster besitzen Rollläden. "Beheizt wird das Haus über eine Gastherme, die durch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach unterstützt wird. Dafür gibt es einen großen Pufferspeicher im Keller", berichtet Klaus Schulz.

Die Arbeiten für das altersgerechte Mehrfamilienhaus haben im April 2014 begonnen. Insgesamt werden acht Dreiraum-, vier Zweiraum- und zwei Vierraumwohnungen entstehen. "Die Vermietung soll ab dem 1. Juni erfolgen. Die kleineren Wohnungen sind bereits alle vergeben. Für die beiden Vierraumwohnungen finden derzeit Besichtigungen statt. Sie sind noch nicht definitiv vermietet", sagt Wobau- Geschäftsführerin Gudrun Bubke.

   

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