Diesdorf (ue) l Zwei Würfel und ein überdachter Zwischenbereich - so könnte das neue Sanitärgebäude im Diesdorfer Erlebnisbad aussehen. Einen entsprechenden Entwurf stellte Planer Bert Schulze am Mittwochabend während der Sitzung des Bauausschusses vor. Der Bereich müsse noch einmal vermessen werden, damit sich das Sanitärgebäude auch an das Gelände vor Ort anpasse, fügte der Planer hinzu.

In einem Würfel sollten dann Duschen und Umkleidekabinen untergebracht werden, im anderen soll Platz für ein Büro des Bademeisters, den Kassenbereich sowie einen Kiosk geschaffen werden, erläuterte Schulze eine grobe Raumaufteilung. Bürgermeister Fritz Kloß erinnerte daran, dass der Bademeister von seinem Büro aus einen Überblick über das gesamte Erlebnisbad haben müsse. Außerdem müsse der Kioskbetrieb auch unabhängig vom Geschehen im Bad möglich sein, des Weiteren müsse die Warenversorgung außerhalb des Bades erfolgen.

Die Parkmöglichkeiten im Bereich des Erlebnisbades seien ausreichend, schätzte Bert Schulze ein. Allerdings bestehe Gesprächsbedarf mit dem Altmarkkreis Salzwedel über die Aufteilung der Stellflächen. Die Eingriffe in den Baumbestand vor Ort sollten auf ein Minimum beschränkt werden. Ausgleichsmaßnahmen seien jedoch innerhalb des Bades möglich, fügte der Planer hinzu.

Nunmehr müsse man sich Gedanken über die Grenzen des Projektes machen. Baugrund und Kosten seien zu klären, des Weiteren müssten Fachplanungen für Sanitäranlagen und Heizung erfolgen. Es sei zumindest sinnvoll, für Frostsicherheit zu sorgen, mahnte Schulze. Wenn die Gemeinde das Gebäude auch mit Fördermitteln finanzieren wolle, müsse ein Leistungsverzeichnis erstellt werden.