Der ehemalige Arendseer Penny-Markt an der Seehäuser Straße wird in Berlin versteigert. Mindestgebot sind 49.000 Euro.

Arendsee l Der ehemalige Penny-Markt an der Seehäuser Straße in Arendsee kommt unter den Hammer. Derzeit befinden sich in dem Gebäude, das einer privaten Immobilienfirma gehört, die Produktionsräume eine Türbaufirma, die sich dort nach dem Auszug des Discounters vor zwei Jahren eingemietet hatte und die Räume als Produktionsstätte für Aluminium-Türen nutzt.

Als Mindestgebot sind 49.000 Euro veranschlagt. Der Käufer erwirbt damit ein 6379 Quadratmeter großes Grundstück. Die Nutzfläche der ehemaligen Kaufhalle beträgt rund 1000 Quadratmeter. Im nebenstehenden zweigeschossigen Anbau ist der untere Teil an einen Asia-Imbiss vermietet. Der Vertrag gelte laut Auktionsbeschreibung noch bis 30. Juni 2016. Die rund 105 Quadratmeter in der oberen Etage stehen leer. Auf der Außenfläche befinden sich darüber hinaus 60 Parkplätze für Autos. Außerdem existiert im rückwärtigen Bereich eine Zulieferrampe.

Zum Zustand der Gebäudes gibt die Auktionsfirma an, dass die Anlage, die 1992 errichtet wurde, einen durchschnittlichen Unterhaltungszustand habe. Es bestehe Renovierungsbedarf.

Die Auktion am 25. Juni beginnt um 11 Uhr im abba Berlin Hotel an der Lietzenburger Straße. Die Arendseer Immobilie wird an Position 42 versteigert, in einem Block mit weiteren Immobilien in Sachsen-Anhalt.

Wer nicht bis zur Auktion warten möchte, kann das Gebäude für 300.000 Euro kaufen. Mit diesem wird das Objekt im Internet auf einer Immobilienseite angeboten.

Eine interessante Randnotiz bietet die Lagebeschreibung durch das Auktionshaus. So besitzt die Seestadt neuerdings neben einem Strandbad und einer Kurklinik auch einen Seglerhafen. Hoffentlich plant ein möglicher Käufer nicht, bei einer Besichtigung über den Seeweg in die Altmark zu reisen.