Winterfeld. "Die Skepsis war unbegründet, dass wir in der Trägerschaft der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf finanziell schlechter dastehen als in der eigenständigen Gemeinde": Das sagte Winterfelds Wehrleiter Sebastian Uhde am Freitagabend während der Jahreshauptversammlung im Landhotel Wieseneck. Die Tore im Gerätehaus würden wieder funktionieren, das Fahrzeug sei repariert, nannte er einiges, was im Vorjahr dringend notwendig gewesen sei. Zudem habe die Verbandsgemeinde (VG) zugesagt, dass jeder Kamerad seine persönliche Schutzausrüstung erhalte. "Wir waren in unserer Wehr vorher schon so weit, haben von dem Neukauf aber insoweit profitiert, dass junge Kameraden ausgerüstet werden konnten", machte Sebastian Uhde deutlich.

Dank einiger Sponsoren sei es im Vorjahr gelungen, Dinge anzuschaffen, für die sonst kein Geld vorhanden gewesen wäre. Er erinnerte an den Hochdruckreiniger, den Werkzeugkasten für kleinere Reparaturen, die Handdruckspritze, die bei der Ölspurbeseitigung gute Dienste leiste, den Fahrzeuganhänger und die Sitzgarnitur.

Wünschenswert für 2011 wäre es, wenn über die VG Ausgehuniformen angeschafft werden könnten. Manch ein Kamerad habe diese noch nicht. Aber auch diese würden gern zeigen, dass sie zur Feuerwehr gehören und stolz darauf seien, betonte der Wehrleiter.

Die Zusammenarbeit mit der VG funktioniere gut. Noch besser funktioniere das Zusammenspiel der Wehren im Flecken Apenburg-Winterfeld. "Wir haben frühzeitig erkannt, dass es nur gemeinsam möglich ist, alle Aufgaben zu lösen", sagte Sebastian Uhde. Durch gemeinsame Dienste würde immer eine hohe Teilnehmerzahl erreicht. "Wir sind im Schnitt immer 30 Kameraden", fügte er hinzu. Dadurch sei unter anderem das Üben des Aufbaus einer langen Wegstrecke kein Problem, das früher an geringer Beteiligung scheiterte. "Vor jedem technischen Dienst gibt es eine Leitungssitzung", erklärte der Winterfelder.

Er verwies auf einen guten Ausbildungsstand, merkte jedoch an, dass nur fünf Kameraden die Befähigung als Atemschutzgeräteträger hätten. Das seien eigentlich zu wenig.

Im Vorjahr habe die Winterfelder Wehr, der derzeit 33 Aktive und 47 Mitglieder in der Altersabteilung angehören, insgesamt 20 Einsätze gehabt. 13 Brände seien zu löschen gewesen. Sieben Mal musste technische Hilfe geleistet werden.

Mehr über die Jahresversammlung in einer der nächsten Ausgaben.