30 Teilnehmer sind am Wochenende beim Orientierungsmarsch der Badeler Jugendfeuerwehr dabei gewesen. In sechs Gruppen starteten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf eine 7-Kilometer-Tour durch den Wald Richtung Zethlingen und zurück. Neun Stationen waren zu bewältigen. Start und Ziel war am Gerätehaus. Dort ehrten die Organisatoren Martina Zinßer und Daniel Fünder die Sieger im Wäscheaufhängen, Wassertransport und Warndreieckaufbau.

Badel. Das Besondere in diesem Jahr: Es erreichten gleich drei Teams die gleiche Punktzahl von 46 und holten den Sieg (siehe Infokasten). "Es sind tolle Leistungen erreicht worden", lobte Jugendwartin Martina Zinßer. Sie hatte den Marsch zusammen mit Daniel Fünder und mit der Hilfe vieler Kameraden organisiert. "Aber entscheidend für den Erfolg ist der Spaß an der Gemeinschaftsaktion, an der Bewegung an der frischen Luft", betonte sie. Es gehe um Kameradschaft, Hilfsbereitschaft und Einsatz füreinander.

"Es sind tolle Leistungen erreicht worden"

Bei strahlendem Sonnenschein starteten am Sonn-abendvormittag 30 Teilnehmer aus Badel und Thüritz zum traditionellen Orientierungslauf der Jugendfeuerwehr. Martina Zinßer schickte die sechs Gruppen nach der Einteilung nach und nach auf die Strecke. "Toll, dass in diesem Jahr nicht mehr so viel Schnee liegt und die Strecke gut zu laufen ist", schätzte sie ein. Denn am Vortag war sie mit den Streckenposten die Wege abgegangen. Es ging vom Gerätehaus los zum alten Bahnhof und durch den Wald in Richtung Zethlingen.

Sieben Kilometer waren zu bewältigen. Erste Station war das Pusten eines Tischtennisballs über zehn Schnapsgläser. Das musste in 60 Sekunden trotz scharfen Gegenwindes geschafft sein. Stationsleiterin Hiltraut Merl stoppte die Zeit.

Das tat Jagdpächter Wilhelm Meineke an Station 2, an der die Teilnehmer einen Zopf aus drei C-Schläuchen von zirka zehn Meter Länge flechten mussten. Das erwies sich schwieriger als gedacht, denn die Schlauchenden verhedderten sich ständig und mussten wieder aufgetroddelt werden.

Fragen über Märchen waren bei Marion Giesser zu beantworten und die Hauptstädte aller 16 Bundesländer nach Bildern bei Monika Giesser richtig zuzuordnen. An der Station von Ingrid Zinßer kam es auf Geschicklichkeit an: Ein Besen musste auf drei Fingern beim Slalomlauf balanciert werden.

Das Wäscheaufhängen und -abnehmen nach Zeit beaufsichtigten Odett Wille und Manfred Klein. Beim Sackkarrerennen hatten die Teilnehmer sich gegenseitig zu schieben. Die Schiebende hatte verbundene Augen, der Geschobene musste ein Tablett mit vollen Wassergläsern tragen. Um Wassertransport ging es auch am vorletzten Stopp. Und im Ziel am Gerätehaus mussten Warndreiecke unter Kontrolle von Eckhard Roese möglichst schnell aufgebaut werden.

An jeder Station gab es einen Buchstaben für ein gesuchtes Wort, das von den meisten schon vor dem Abschluss erraten wurde. Gefragt war "Waldbrand".