Salzwedel (ta). Die Salzwedeler Feuerwehr hat seit gestern einen zweiten Abrollbehälter in der Wache stehen. Nach dem vom Kreis finanzierten Container für den Massenanfall von Verletzten hat die Stadt den Kameraden nun für 80 000 Euro einen zweiten angeschafft, der 2000 Meter Schlauch und 1000 Liter Schaum nebst Zubehör beinhaltet. Er ersetzt den Schlauchwagen, der 2010 nach 50 Jahren Dienst aus Altersschwäche seinen Geist aufgegeben hatte.

Ortswehrleiter Wolfgang Nieswandt, sein Stellvertreter Karsten Jürgens, Gerätewart André Diessl und Georg Schulze machten sich am Montag auf den Weg ins 390 Kilometer entfernte Twist, um bei der Herstellerfirma im Emsland den Abrollbehälter abzuholen. Gestern Nachmittag trafen sie nach gut fünfstündiger Rückfahrt wieder in Salzwedel ein.

Bei künftigen Einsätzen lassen sich mit dem Abrollbehälter lange Wegstrecken zwischen Wasserquelle und Brandort überbrücken. Die Schläuche können während der Fahrt entrollt werden.

Noch geplant ist die Anschaffung eines dritten Spezialcontainers für Gefahrgutstoffe.