Salzwedel (hi). Die Mitarbeiter des städtischen Wirtschaftshofes - derzeit 22 Vollzeitkräfte - haben etwa 85 Tonnen Salz während des Winterdienstes verbraucht. Diese und andere Zahlen nannte Wulf Ohlmeyer am Dienstag während der Betriebsausschusssitzung. Mittlerweile seien die Silos wieder gefüllt, sagte der Betriebsleiter. Er räumte ein, dass der frühe Wintereinbruch den Mitarbeitern zu schaffen gemacht habe.

"Wir hatten mehr Arbeit", so Ohlmeyer weiter. Neben Salz seien Straßen und Wege mit Salz-Sand-Gemisch sowie Splitt abgestumpft worden. Die Linie, zusätzliches Material vorzuhalten, habe sich als günstig erwiesen und solle im kommenden Jahr beibehalten werden. Allerdings müsse der Winterdienstplan aufgrund der durch Abstufung neu hinzugekommenen Pisten überarbeitet werden.

Zusätzlich seien über die Wintermonate 150 Bänke in Stand gesetzt beziehungsweise überarbeitet worden, zog der Betriebsleiter Bilanz. Vandalismus sei nach wie vor ein großes Problem. Die sanierten Sitzmöbel sollen im April wieder aufgestellt werden.

Neben den turnusgemäßen Kontrollen auf den Spielplätzen haben die Mitarbeiter auch Hand an drei Spielgeräten, Metall-Holz-Kombinationen, angelegt. Ferner solle Spielsand ausgetauscht werden, so Wulf Ohlmeyer. Neu in Pflege genommen wurden die Spielplätze in Osterwohle und Henningen. Auf Nachfrage von Burkhardt Rechel (CDU) betonte er, dass es so gut wie keine Ersatzgeräte gebe. In den Lagerräumen befinde sich ausschließlich das, "was wir gerettet haben".

Stichwort Baumpflege: 12 Bäume seien gefällt, 358 Verkehrssicherungspflegen vorgenommen worden. Dabei habe man Totholz entnommen, erklärte der Leiter. Nach der Belaubung werde die zweite Kontrollphase erfolgen. In den nächsten Tagen und Wochen stehe das Instandhalten von Wegen, das Bepflanzen von Kreisverkehren und das Reinigen der Regeneinläufe auf dem Programm, kündigte Wulf Ohlmeyer an. "Dann geht\'s auch schon ans Mähen."

Angesichts der Vandalismusfälle regte Hans-Jürgen Ostermann (SPD) an, die Bänke regelmäßig zum Winter abzubauen. Außerdem mahnte er die Verwaltung, aufmerksam auf die eigenen Bänke zu schauen. Vor dem Rathaus seien sie schon fast weggefault.