Salzwedel (ht). Seit mehr als 40 Jahren wird in der Altmark Erdgas gefördert. Mit dem Gas kamen aus über 3000 Metern Tiefe auch giftige Schwermetalle wie Quecksilber ans Tageslicht. Viele ehemalige Erdgasmitarbeiter erlitten so Vergiftungen, sind bis heute krank oder gar an den Folgen gestorben. Die Selbsthilfegruppe (SHG) Schwermetall setzt sich mit dieser von der Politik weitgehend ignorierten Problematik auseinander. Am Sonnabend, 16. April, trifft sich die SHG ab 15 Uhr in der Salzwedeler Gaststätte Eisen Carl. Jeder ist willkommen, so Wienhold Weber von der SHG. Eine telefonische Anmeldung über die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen (0 39 01) 83 26 10 oder (0 39 31) 68 94 21 ist erwünscht.